Lieblingsblog für den Rest des Abends: Auf Screenshots of Despairoffenbaren düstere Screenshots die ganze Perfidie der Social Networks und die dunklen Botschaften, die es im Internet und auf dem eigenen Computer zu finden gibt, irgendwo zwischen schwarzen Humor und tatsächlicher Verzweiflung. Ein paar Favoriten folgen noch nach dem Klick. Und das Zitat in der obigen Überschrift stammt von Albert Camus. Ich gehe davon aus, dass auch er dieses Tumblr geliebt hätte…
Yeah… Einer der meist gecoverten Songs aller Zeiten interpretiert von der Roboter-Band der Drexel University. Klingt definitiv menschlicher als die Version von Michael Jackson (der die Rechte an dem Song hielt; und ja man darf wieder Witze über den verstorbenen King of Pop machen): Ein bisschen, als hätten Kraftwerk und Daft Punk gemeinsam Shisha geraucht und anschließend einen Music Store aus den 70er Jahren geplündert. Weitere Infos zu den Performern, den Hubo Robots, gibt es hier:
Four of Drexel’s HUBO robots perform the Beatles’ “Come Together” in a demonstration that combines cutting-edge engineering technology and research with creative expression, produced by the Music & Entertainment Technology Laboratory (MET-lab). The HUBOs are operating autonomously (not human-controlled). Their movements are directed by student-developed software to perform the gestures necessary to produce the appropriate notes and beats as dictated by a musical score. Every sound in the video was performed by the robots.
Okay… wenn ich schon mal dabei bin, kann ich auch gleich schauen, ob… Jepp, richtig geraten. Es gibt einen Supercut, der bereits 2008 bei YouTube hochgeladen wurde und fast alle Hitchcock-Cameos in sich vereint. Ein paar Fun-Facts nebenher: Hitchcock hat in 39 seiner 52 erhaltenen Filme einen Cameo-Auftritt (eine beachtliche Quote von 75%). Bekanntermaßen platzierte er diese später immer ziemlich früh, zu Beginn des Films, einfach auch damit die Zuschauer sich auf die eigentliche Handlung konzentrierten und nicht nur “Where is Alfred?” spielten. Und zu guter Letzt: Seit Rebecca (1940) kam kein Film mehr ohne den prominenten Kurzauftritt Hitchcocks aus. Die Liste seiner Cameos gibt es gut zusammengefasst in der englischen Wikipedia.
Wir bleiben beim Meister der Suspense und verweisen auf den Künstler Joe Spiotto, der diese grandiosen, fiktiven NES-Spielverpackungen zu Alfred Hitchock Games gebastelt hat. Oben seht ihr Die Vögel (1963), nach dem Klick folgen Psycho (1960) und North by Northwest (1959), der hierzulande unter dem Titel Der unsichtbare Dritte bekannt ist. Bitte mehr davon!
Schon ziemlich groß, was Visual Artist Jeff Desom mit Alfred Hitchcocks Klassiker Das Fenster zum Hof (1954) gemacht hat. Aus den zahllosen voyeuristischen Entdeckungen des Protagonisten hat er sämtliche Fenster-Impressionen aus- und wieder zusammengeschnitten. Die verschiedenen alltäglichen (und weniger alltäglichen) Handlungen, die es dabei zu bestaunen gibt, hat er in ein gigantisches dreidimensionales Diorama gepackt, dessen Entstehungsprozess und Endergebnis in folgendem bestaunt werden kann. Panorama-Kunst, wie sie schöner nicht sein könnte und ein weiterer Beweis dafür, was mit Mashup- und Supercut-Mechanismen Großartiges gestaltet werden kann…
I dissected all of Hitchcock’s Rear Window and stiched it back together in After Effects. I stabilized all the shots with camera movement in them. Since everything was filmed from pretty much the same angle I was able to match them into a single panoramic view of the entire backyard without any greater distortions. The order of events stays true to the movie’s plot.