Dienstag, März 6, 2012

I have just written the word “infinite.” I have not interpolated this adjective out of rhetorical habit; I say that it is not illogical to think that the world is infinite. Those who judge it to be limited postulate that in remote places the corridors and stairways and hexagons can conceivably come to an end — which is absurd. Those who imagine it to be without limit forget that the possible number of books does have such a limit. I venture to suggest this solution to the ancient problem: The Library is unlimited and cyclical. If an eternal traveler were to cross it in any direction, after centuries he would see that the same volumes were repeated in the same disorder (which, thus repeated, would be an order: the Order). My solitude is gladdened by this elegant hope.

Jorge Luis Borges (via)

[Weiterlesen…]

{ 0 comments }

Michael Kiwanuka war auf der “BBC Sound of 2012″-Liste der heißeste Anwärter und landete auf prompt auf Platz 1 und auch Spiegel Online hat ihn zu den “zehn heißesten Newcomern” gewählt. Wer keine Lust hat bis Freitag zu warten kann sich ja schon mal hier den Pre-Listening Player anhören und sich davon überzeugen ob Aloe Blacc tatsächlich seinen Bruder im Geiste gefunden hat.

{ 0 comments }

Nachdem bei der letzten Horror-Retrospektive primär brav gruseliges bis episches Horrorkino dran war, drehen die nun auftauchenden Horrorfilme deutlich an den Daumenschrauben. Gleich zwei Index-Kandidaten, die damals der BPjM zum Opfer fielen, stehen heute auf dem Programm: Die Mörderischen Träume in A Nightmare on Elm Street und die wandelnden Toten in Day of the Dead waren offensichtlich zu viel für die prüden Sittenwächter von einst. Unblutiger und Traditioneller geht es dagegen in dem Gothic-Horror-Schinken Die Braut zu, während Fright Night sich munter vergnügt in der 80er Trash- und Mainstream-Ecke ausbreitet. Und Body- sowie Monsterhorror war in den 80ern natürlich auch noch ein großes Thema, in diesem Rückblick vertreten durch die so verschiedenen – und doch gleichermaßen polarisierenden – Regisseure David Cronenberg und Chuck Russell, die mit Die Fliege und The Blob auf unterschiedliche Art das Monströse zum Widerspiegel des menschlichen Scheiterns werden lassen.

[Weiterlesen…]

{ 0 comments }

Der am 6. März 1475 in der Toskana geborene Hochrenaissance-Maler Michelangelo wäre heute…. *grübel, grübel, addier… 537 Jahre alt geworden. Na dann… Herzlichen Glückwunsch.

Der Vogel Zeus, der Träger mächt’ger Blitze,
Als ihn sein Fürst zum Raub auf Ida sandte,
Hielt er den Knaben, der sich zagend wandte,
Behutsam, daß ihn nicht die Klaue ritze.

Doch über Reiz und Anmut rollt’ in Hitze
Sein Auge hin; auch keinen Kuß entwandte
Der Schnabel, der blut’ge Taten kannte:
So trug er rasch ihn zum olymp’schen Sitze.

Du aber, holder Schwan, du weißt die Gaben
Der Lieb’ in hoher Schönheit Schoß zu pflücken,
Du willst nicht im Gesang, im Kusse sterben.

Nicht sterben, nein, nur lebend dich begraben
Im Wollusttaumel, und durch dies Entzücken
Unsterblichkeit, wenn sie nicht dein, erwerben.

(Leda-Sonett von Michelangelo in der Übersetzung von Friedrich Wilhelm Schlegel)

[Weiterlesen…]

{ 0 comments }

Seite 1 von 11