Sonntag, März 4, 2012

Den Artikel wollte ich eigentlich schon länger schreiben…quasi der persönliche Beweis für mich, dass es auch ohne Fernsehen geht. Obwohl die Netzvideo-Landschaft budget-technisch nicht mit klassischen TV-Produktionen mithalten kann, gibt es doch genug Sendungen, um locker eine (kleine) TV-Woche zu füllen. Ich habe bei meinen Top10 versucht, so weit wie möglich auf TV-Zweitverwertungen zu verzichten. Sprich, ARD-Mediathek, Arte+7 etc. fallen raus. Einzige Ausnahme bilden die dctp-Formate 10to11 und News & Stories, die ich in diesem Fall aber wegen der unchristlichen Sendezeit ohnehin im Netz präferieren würde. Ansonsten war ein zumindest einigermaßen regelmäßiger Veröffentlichungs-Turnus wichtig. Serielles TV-Programm sollte eben auch bedeuten, dass man als Zuschauer regelmäßig neues zu sehen kriegt und sich nicht nur durch große Video-Archive wühlen muss (diesem Prinzip viel u.a. South Park zum Opfer). Ansonsten habe ich – wider die Dominanz der zahllosen Comedy-Blogs – versucht, eine gesunde Mischung zu finden, die aber natürlich dennoch meine Favoriten widerspiegelt. Alle die hier genannten Sendungen schaue ich regelmäßig, habe sie in meinem rss-Reader, und eine Woche ohne sie ist schon auch irgendwie eine verlorene Woche… Achja, die Liste ist unhierarchisch, stellt eine Momentaufnahme dar und ich würde mich riesig über weitere Empfehlungen in den Comments freuen. So, here we go… 10 WebTV-Formate ohne die ich nicht leben kann…

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Während es bei den Fantasyfilmen der 80er Jahre die schräge Albernheit ist, die die Filme von damals aus heutiger Sicht mitunter sehr befremdlich und lächerlich wirken lässt, ist es beim Horror-Genre mitunter der plastische und überzeichnete Gewaltanteil. Brutalität hatte diese Nische zwar schon in den 70ern zu bieten, aber erst in den 80er Jahren kam es – zumindest im Independent-Bereich – zu einer wahren Welle an Gore- und Splatter-Flicks. Während die Gewalt des 70er Jahre Kinos vor allem durch den Terror dominiert war, der in Filmen wie Texas Chainsaw Massacre (1974) weniger visueller als viel mehr inhaltlicher Natur war, standen im folgenden Jahrzehnt vor allem die explizite Darstellung im Mittelpunkt. Dabei ist diese Dekade keineswegs brutaler als die vorhergehende, viel mehr wurde das dystopische Moment der Gewalt zurückgeschraubt, um dafür blutigen, organischen Visualisierungen – vom gnadenlosen Realismus bis hin zur comichaften Überzeichnung – Platz zu machen. Gerade Letztere wiederum wirkt aus der heutigen Sicht mitunter albern, unseriös und alles andere als gruselig. Neben den zahllosen dreckigen Independent-Flicks gab es aber auch den ein oder anderen subtilen, traditionellen Horrorfilm. Ein Recht auf Beachtung verdienen beide Auslegungen des Genres und so pendeln wir in den folgenden Retrospektiven munter zwischen intelligenten Schauergeschichten und blutrünstigen BPjM-Zensur-Kandidaten.

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Gefällt mir ja ehrlich gesagt weitaus besser als der – ebenfalls coole – Trailer selbst. Da hätte der gute Jimmy Kimmel meinetwegen auch einen 15Minüter draus machen können. Nach dem Klick folgen die Outtakes… ebenfalls sehenswert.

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