
So, der zweite Versuch. Das wunderbar bekloppte Odd Future dürfen wir kleinen Maden, die hinter dem eisernen Vorhang der Gema und Drittrechte-Inhaber leben, niemals zu Gesicht bekommen und müssen uns nun auf ein Video beschränken, das einem Konzern, der die Rechte an Menschen und ihrer Musik besitzt, genehm ist. Ok, genug gehatet und das schön-makabere Puppenvideo von Islands ist auch ganz nett und passt eigentlich auch zu all diesen Totengräbern der Netzfreiheit.
Islands- Hall Ways (2012)
Regie: Lex Halaby & Toben Seymour
Album: A Sleep & A Forgetting
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Es gibt Filme die sind so dumpf, dass man sich verzweifelt eine Meta-Ebene den Versuch der Satire herbei redet. Ob die Jungs von Odd Future einfach nur ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom haben oder tatsächlich mit ihrer Provokation was erreichen wollen sei mal dahingestellt, denn sie haben einer der wichtigsten Regeln der Unterhaltungsbranche verstanden: Du darfst dein Publikum nicht langweilen. Langeweile kommt tatsächlich nie in “Rella” auf und es wird wieder allerhand OMFG Epic WTF Crazy Shit auf unsere arme eh schon reizüberflutenden Gehirne abgefeuert. Bei soviel Ultra-Craziness hat sogar Ober-Großmaul Tyler, The Creator eine Pussy am Start.
Odd Future – Rella (2012)
Regie: Wolf Haley
Album: The OF Tape Vol. 2
Update: Hurra, auch hier wurde gelöscht! Ich schaue im Laufe des Tages nach einem Ersatz.
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Wir beginnen den Tag mit unglaublicher, langzeitbelichteter Schönheit des Fotografen Tsuneaki Hiramatsu. Über dessen Bilder seid ihr bestimmt schon mal in den letzten Wochen irgendwie, irgendwo gestolpert, sind diese doch spätestens seit dem Colossal-Auftritt zu einem kleinen viralen Wunderwerk geworden. In der Wired gibt es einen ganz netten Artikel zum außergewöhnlichen, hochverdienten Netz-Erfolg der Fotos, die Glühwürmchen im langzeitbelichteten Tanz zeigen: Magisch, irreal, verträumt… und tatsächlich einfach nur schön.
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