François Truffaut – Eine Autobiografie

Letztens habe ich ausschweifend François Truffaut zum Geburtstag gratuliert… Auf Arte+7 gibt es jetzt eine wunderbare Autobiografie, in der anhand von Spuren und Schnipseln von Truffaut höchstpersönlich dessen Leben und künstlerisches Werk dargestellt wird.

Um Spuren zu bewahren, hob Truffaut alles auf: Fotos von geliebten Menschen, Papierfetzen, auf denen er Ideen notierte, Briefe, Skripte von allen Phasen der Drehbucherarbeitung. Ausgehend von Filminterviews, Fotos und schriftlichem Archivmaterial, stellt der Dokumentarfilm Verbindungen zwischen Truffauts Lieblingsthemen her: Kindheit, Lehrjahre, Geschlechterbeziehungen, Primat der Kunst über das Leben, Totenkult. Zur Vertiefung und Ergänzung dieses autobiografischen Filmessays äußern sich zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, die Truffaut begegnet sind. So gesteht Woody Allen hier zum ersten Mal seine Leidenschaft für den französischen Regisseur. Anstelle musealer Glorifizierung vermittelt der Dokumentarfilm einen lebendigen Bezug zu Truffauts Erbe. Dabei kommen die oft nicht bewussten, aber höchst präsenten Zusammenhänge zum Vorschein, die ihn mit dem Publikum von heute verbinden.

Ein Gedanke zu „François Truffaut – Eine Autobiografie“

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>