
Nachdem die letzten Hörenswert-Artikel von Rinko allein bestritten wurden, muss ich mich doch auch mal wieder zu Wort melden, allein schon, um auf diese drei wirklich spannenden Alben aufmerksam zu machen. Sowohl Motorpsycho in enger Zusammenarbeit mit Ståle Storløkken als auch die Tindersticks haben mit ihren aktuellen Outputs große Meisterwerke geschaffen, die bei meinen Best-Of des Jahres 2012 mit Sicherheit mehr als ein paar Worte mitzureden haben werden. Ergänzt werden die beiden Epen von ziemlich eigenwilligem, eigensinnigen Synthie/Ambient/Postrock von den Errors, die als musikalischer Anachronismus daherkommen und dennoch ein faszinierendes, wenn auch allzu eskapistisches Werk aus dem Hut zaubern. Achja, das Wetter heute nervt.
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Das wirklich ätzende an unseren derzeitigen digitalen Medien ist, dass sie sich nur schwer zum künstlerischen Recycling eignen. Wenn man sich so anschaut, welch wunderbare Kunstwerke aus Büchern gezaubert werden können, muss zwangsläufig schon ein wenig Wehmut aufkommen. Mit nem Haufen Plastik oder einem geschroteten Server ist so etwas auf jeden Fall nicht drin… oder? Diese Tierskulpturen stammen von Sean Avery und stellen unter Beweis, dass Compact Discs und Mikrochips sich in Remixed Media Recycling Form keineswegs vor dem guten alten Papier oder Vinyl verstecken müssen. Weitere dieser hochwertigen Skulpturen findet ihr in Sean Averys Deviant Art Profil.

via colossal
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Architekt und Street Artist John Jocke hat eine New Yorker Telefonzelle in eine örtliche Open Source Bibliothek umgebastelt. Die ganze Aktion läuft unter dem Label department of urban betterment und beweist, wie anachronistische urbane Objekte nicht nur mit Sinn, sondern vor allem mit Sinn für die Gemeinschaft angereichert werden können. Die Bücher bestehen dementsprechend alle aus Spenden der Nachbarschaft.
Even as they are rendered obsolete by the ubiquity of smartphones, I’m interested in pay phones because they are both anachronistic and quotidian. relics, they’re dead technology perched on the edge of obsolescence, a skeuomorph hearkening back to a lost shared public space we might no longer have any use for. But they can also be a place of opportunity, something to reprogram and somewhere to come together and share a good book with your neighbors.
Thumbs up!

via designboom
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