Die 90er Jahre: Die besten Groove Metal Alben des Jahrzehnts

Ganz bin ich noch nicht durch mit meiner Metal-Retrospektive… Bei den Thrash-Metal-Alben habe ich ja schon auf die Entwicklung des Groove Metals hingewiesen und dort auch unverschämterweise ein paar Bands genannt, die man guten Gewissens der postmodernen Nische des Thrash zuordnen könnte. Während Machine Head und Pantera mit ihren frühen Album noch mit mindestens einem Bein in der Slayer-Ecke standen, entwickelten sie sich gegen Mitte der 90er Jahre immer mehr in Richtung Groove und hin zu Vorreitern für den kommenden Neo und Nu Metal. Bei Prong indes ist die Sache klar: Die haben schon immer gerockt wie Sau und mit ihrem Bastard-Sound dem Nu Metal so einiges vorweggenommen. Life of Agony dagegen turnen mit ihren Alben munter zwischen Alternative Rock, Hard Rock, und ja, eben auch dem gewissen Groove, um sie hier ohne Bedenken einzuordnen. Und mit Exhorder gibt es dann auch noch die richtigen Pioniere, die bereits 1992 das spielten, was das Genre auszeichnet und dem Thrash Metal mit Punk, Blues, Doom und Hardcore-Einflüssen neues Leben einhauchten.

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Christmas Content: Die Sache mit dem Weihnachtsmann…

Ich hatte als Kind keine Möglichkeit an den Weihnachtsmann zu glauben, schlicht und ergreifend weil es bei uns keinen Weihnachtsmann gab. Stattdessen kam, wie es in katholischen Familien üblich ist, der Nikolaus, und zwar nicht an Heilig Abend, sondern – wie es ebenso in katholischen Familien üblich ist – am 6. Dezember, dem Nikolaustag. Dieser trug eine große Bischofsmütze, hatte einen Bischofsstab in der Hand und einen riesigen Sack auf dem Rücken, in dem sich ein gigantisches Buch sowie diverse Geschenke befanden. In dem Buch standen penibel aufgelistet die guten Taten sowie die Verfehlungen von mir und meinen Geschwistern. Nachdem diese verlesen wurden, einer von uns ein Gedicht vorgetragen und meine Schwester angesichts dieses großen, unheimlichen Mannes geheult hatte, gab es eine Minibescherung, quasi als Vorboten für den Geschenkeregen am heiligen Abend. Soweit ich mich erinnere, habe ich als beinharter Skeptiker auch nicht an den Nikolaus geglaubt, wusste, dass sich hinter dem Kostüm mein Vater – oder einer seiner Arbeitskollegen – verbarg und dass in dem Buch nichts über uns geschrieben stand, sondern dass meine Mutter den Fotoband über die Nuba von Kau (von Leni Riefenstahl) in goldenes Papier eingewickelt hatte und uns dieses nun als allwissendes Nikolaus-Buch verkauft wurde.

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Clams Casino – Instrumentals (Free Download)

Sehr sehr schön. Clams Casino, das derzeitige Wunderkind des Hip Hop Underground, schenkt uns seine “Instrumentals” in hochglanzpolierten 320 kbps. Das Album war bisher nur als Vinyl erhältlich und ausverkauft. Die verträumten Ambient-Sounds sind momentan bei US-Mainstream-Dickschiffen wie Soulja Boy und Lil B beliebt und wer diesen ganz eigenen Soundmix aus Dubstep, Hip Hop und Ambient in besinnlicher Feiertagsstimmung anhören möchte sollte dies augenblicklich tun, denn zumindest hier passen die Nebelschwaden ganz vorzüglich zu den schleppenden Beats.

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