Hörenswertes Dezember 2011: Gotye, The Black Keys, Tycho, The Roots

So, die letzte Advends-Kerze wurde ausgeblasen und die Geschenke gerade noch rechtzeitig über Amazon bestellt. Wir haben noch ein paar schön verpackte Hörenswertes-Geschenke gebastelt und wer es immer schon zuckrig mochte findet mit GOTYE ein Präsent unterm Baum, das es schwer macht, nicht doch mehr zu naschen als es einem gut tut. Währenddessen sind die Black Keys schon vom Eierlikör ordentlich bedröhnt, aber doch immer noch brav genug, um Oma nicht zu erschrecken. Die Roots dagegen haben weniger mit Konsum-Ritualen am Hut und beten stattdessen lieber ein eindringliches Weihnachtsgebet.

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Geschmacklose Kommentare in TV Kochsendung

Zuerst dachte ich: mein Gott wie krass. Dann stieß ich auf einen Artikel zum Video, in dem klar wurde: zwei Studenten der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München haben zu Ihrem Abschlussprojekt eine Internet-Werbekampagne „Thank you Third World“ gedreht um auf die Ausbeutung von Arbeitern in Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. Dann dachte ich: mein Gott wie krass. In der Tat, sie haben es mit Satire besser geschafft, als andere mit Bildern von hungernden Kindern in Afrika – denn Satire trifft den Menschen da wo er es am wenigsten erwartet – nunja, mich jedenfalls.

Jon Bon Jovi is alive!

Habe ich gerade bei Spiegel Online gelesen, da die aber wieder einmal nicht auf ihre Quellen verlinken mache ich es ihnen gleich und spare mir den Link auf den Artikel im Panorama-Bereich: Das WordPress.com-Blog dailynewbloginternational hat gestern den Tod von Jon Bon Jovi (49) verkündet. Dieser sei angeblich komatös in einem Hotelzimmer aufgefunden worden. Kurz darauf hätten die Ärzte seinen Tod festgestellt:

Rockstar Jon Bon Jovi (John Francis Bongiovi, Jr) was pronounced dead today after paramedics found him in a coma at his Empress Hotel, city and law enforcement of Asbury Park, NJ sources told The Times after World Christmas Tour concert on The Bamboozle Festival,North Beach Asbury Park.

Der nebulöse Bericht gelangte irgendwie auf Twitter und wurde dort munter weiter verbreitet. Vor 19 Stunden hat der gute Jon dann mit einem tatsächlich ziemlich coolen Foto ein persönliches Dementi über Facebook verbreitet (Heaven looks a lot like New Jersey). Auf Twitter rauschts immer noch gewaltig. Viele nehmen das Ereignis zum Anlass, um alberne Meme zu verbreiten, so zum Beispiel Schwabti, der tweetet:

Nach Aufregung bei Twitter: Kim Jong Il ist doch nicht tot. #bonjovi

Bei anderen dagegen ist das Dementi noch nicht angekommen und so wird die potentielle Nachricht zumindest mit einem Fragezeichen immer noch munter weiter gezwitschert. Anyway, Bon Jovi lebt, und für diese Nachricht kann es nur einen passenden Song geben: