Darkside – Darkside EP (Stream)

Nicolas Jaar, der mit Space is only Noise Anfang dieses Jahres ein vielbeachtetes Album veröffentlicht hat, arbeitet derzeit mit Dave Harrington – *sorry, wem? – zusammen. Das Ergebnis, die Darkside EP besteht aus 3 Tracks, die wieder einmal experimentierfreudige und vitale Electronica an den Grenzen zu diversen anderen Genres zu bieten haben. Gerade Track 2 und 3 scheinen eine ganze Menge vom Blues gelernt zu haben, drehen frei und zelebrieren spontan wirkende fast folkloristische Soundscapes, um dann doch zum klassischen, entspannten Tech-Sound Jaars zurückzufinden. Höchst spannend das Ganze und für nur 5 Dollar bei Jaars  Clown & Sunset Label zu beziehen.

via Cinematze

Gary Numan – Dead Son Rising (Stream)

Gary Numan scheint mit seinem neuen Album Dead Son Rising einen ziemlich gut funktionierenden düsteren Bastard aus experimentierfreudigem Electro, Pop und biestigem, destruktivem New Wave Industrial vorzulegen… zumindest lässt sich das so weit beim ersten Hören über den Soundcloud-Stream beurteilen. Dort schenken uns Consequence of Sound für die Adventszeit das komplette Album, das bereits am 28. Oktober hierzulande erschienen ist….

Originally DSR was going to be made up of unused songs that had been written for the previous three albums, ExilePure and Jagged. I had about 14 tracks that we felt we could finish off fairly easily and which would make a very good album. These tracks were very easy to find as prior toExile I kept nothing so I only had a small number of unused songs laying around. For the first 20 years or so of my career, if a song wasn’t working for any reason I would erase it. Eventually even I realized that was a pretty stupid and wasteful thing to do and so I started to keep those tracks that didn’t make it onto albums.

Gary Numan – Dead Son Rising by Consequence of Sound

Trailerprogramm: The Raid, The Cabin in the Woods, Black Gold, I am not a Hipster, Into the White, Wish you were here, Ai to Makoto

The Cabin in the Woods [Drew Goddard]

Sieht schon ziemlich amtlich aus. Da werden klassische Slasher- und Backwoodhorror-Klischees zitiert und genüsslich durch den Mystery Science Fiction Fleischwolf gedreht. Wer jetzt an ne geerdete Teenie-Version von Cube denkt, liegt wahrscheinlich gar nicht mal so falsch. Die Frage ist, wie sehr sich der Film auf das Spiel mit den Genre-Referenzen einlässt, oder besser gesagt, wie mutig er ist, diese zu dekonstruieren. Denn gesehen hat man die Zutaten dann doch schon mal alle, irgendwo, irgendwie… nur eben noch nicht in dieser Kombination. Dem Trailer – der ziemlich verspoilert scheint – nach zu urteilen, läuft alles auf ein großes Mindfuck-Finale hinaus. Das muss auch erst einmal den Erwartungen entsprechen, sich nicht auf abgedroschenen Pfaden bewegen. Ist ja nach den ganzen Matrixes und Existenzen alles andere als einfach… Sieht trotzdem echt nett aus.

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