UK Christmas No.1 – Sub Pop veröffentlicht ‘Smells Like Teen Spirit’

Mit Rage against the Machine und X-Factor fing alles an. Als 2009 mal wieder irgendein Casting-Opfer ein schröckliches Weihnachtslied auf Platz 1 trällern sollte, gingen die Briten in die Offensive und gründeten die Facebook-Gruppe “Rage Against The Machine For Christmas No.1″. Die Kampagne hatte Erfolg und konnte das bereits 1992 veröffentlichte “Killing In The Name Of”  tatsächlich an die Spitze der Charts befördern. Das RATM selber auch bei einem Major unter Vertrag sind und denen es egal ist, ob eine Casting-Tröte oder ein Protest-Song das Geld einspielt, hinterlässt zwar einen faden Beigeschmack, aber wenn nun dank einer ähnlichen Aktion Smells Like Teen Spirit” wieder auf Platz 1 landet, ist das trotzdem besser als jeder Mist, den sich die Bohlens dieser Welt wieder ausgedacht haben.  Sub Pop, wo Nirvana ihr Debut “Bleach” veröffentlichten, veröffentlicht die Single übrigens als Limited Edition.

Die 90er Jahre: Die besten deutschen Alben des Jahrzehnts VI

Zwei Rückblicke zu den besten deutschen Alben der 90er habe ich noch in petto. Im vorletzten Teil unserer Retrospektive dominiert wieder die deutschsprachige Musik… aber nicht nur. Ganz ohne Vocals kommen die Doom Jazzer von Bohren & der Club of Gore aus, die bereits vor ihrem Meisterwerk Black Earth die Schönheit der Stille entdecken, während The Notwist für den gewissen angelsächsischen Touch sorgen. Deutschpunk darf natürlich nicht vergessen werden, in diesem Fall vertreten durch Slime, die amtlichen 80er Punk Rock von der Straße zelebrieren, diesen aber mit Metal und Noise gehörig in die Mangel nehmen. Auch die Boxhamsters spielen keineswegs klassischen Deutschpunk und schielen stattdessen lieber Richtung Hamburger Schule und Postrock-Euphorie mit Pop-Attitüde. So etwas wie die Hamburger Vorschule (ähmmm) gibt es dann auch noch, und zwar von der grandiosen, prophetischen Kolossalen Jugend. Und wirklich klassische deutsche Musik hat der Barde Konstantin Wecker im Gepäck, wenn er auf famose Weise Berthold Brecht interpetiert.

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Stereogum’s Top 50 Albums Of 2011

Stereogum, der zweitbeste Blog der Welt (nach Seite 360), reiht sich nun auch in den vorweihnachtlichen Listenterror ein und  veröffentlicht seine Top 50 des Jahres. Während die Liste von Gorilla vs. Bear doch etwas arg gewollt indie ist und auf große Namen verzichtet, gehe ich bei den Stereogums mit und finde die Schnittmenge aus Mainstream, Indie und Underground genau richtig. Girls würde zwar bei mir nicht mal in den Top 30 auftauchen, aber zu meckern gibt es  ja immer etwas.  Ach so, danke das ihr die Liste auch noch mal im Copy/Paste-freundlichen Format anbietet! Uuuuuund…fällt euch eigentlich auf wie sehr Radiohead dieses Jahr in sämtlichen Listen abschmieren ?

49 Toro Y Moi – Underneath The Pine
48 Oddisee – Rock Creek Park
47 Wilco – The Whole Love
46 tUnE-yArDs – w h o k i l l
45 Adele – 21
44 James Blake – James Blake
43 Twin Sister – In Heaven
42 Unknown Mortal Orchestra – Unknown Mortal Orchestra
41 Das Racist – Relax
40 Kendrick Lamar – Section.80
39 Nicolas Jaar – Space Is Only Noise
38 Burst Apart – Burst Apart
37 Smith Westerns – Dye It Blonde
36 Cut Copy – Zonoscope
35 Atlas Sound – Parallax
34 Kurt Vile – Smoke Ring For My Halo
33 SBTRKT – SBTRKT
32 St. Vincent – Strange Mercy
31 Fleet Foxes – Helplessness Blues
30 Radiohead – The King Of Limbs
29 Washed Out – Within And Without
28 Pictureplane – Thee Physical
27 Destroyer – Kaputt
26 The Pains Of Being Pure At Heart – Belong
25 Cold Cave – Cherish The Light Years
24 Frank Ocean – Nostalgia, Ultra
23 Wild Flag – Wild Flag
22 Ryan Adams – Ashes & Fire
21 Clams Casino – Instrumental Mixtape
20 Real Estate – Days
19 Iceage – New Brigade
18 Beyoncé – 4
17 Oneohtrix Point Never – Replica
16 Neon Indian – Era Extraña
15 Zola Jesus – Conatus
14 Austra – Feel It Break
13 Yuck – Yuck
12 M83 – Hurry Up, We’re Dreaming
11 Kate Bush – 50 Words For Snow
10 Kanye West & Jay-Z – Watch The Throne
09 ASAP Rocky – LIVELOVEA$AP
08 PJ Harvey – Let England Shake
07 EMA – Past Life Martyred Saints
06 Gang Gang Dance – Eye Contact
05 The Weeknd – House Of Balloons
04 Fucked Up – David Comes To Life
03 Bon Iver – Bon Iver
02 Drake – Take Care
01 Girls – Father, Son, Holy Ghost

via Stereogum

Head Explosions Compilation – Supercut

Einen ganzen Haufen explodierender, abgerissenere und zerquetschter Köpfe gibt es in diesem kleinen, fiesen Supercut – Head Explosions Compilation – zu bestaunen. Klar, dass sich da vor allem die Zombies, Slasher und Splatterklassiker ganz vorne einreihen, der ein oder andere Blockbuster ist aber auch drin gelandet. Nettes Frühstück für alle Gore- und Splatterfreunde. Die Liste der verwursteten Filme gibts nach dem Klick.

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