Oktober 2011

Safety Manual aus der guten alten Zeit, das mit ziemlich morbiden, expliziten Zeichnungen veranschaulicht, warum es nicht so schön ist, sich bei Unfällen zu verletzen oder gar zu sterben.

Screeching Brakes… But too late…Tommy is crippled for Life.

Autsch!

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Nachdem es im ersten Teil der Death Metal Retrospektive um die Auslotung der Grenzen des Genres zwischen Thrash, Hardcore, Progressive und Avantgarde ging, stehen in Teil zwei die klassischeren Alben des Todesstahls im Mittelpunkt. Und bei Death Metal bedeutet das nichts anderes, als dass es hart wird. Mitunter fast unhörbar hart. Und auch immer grenzwertig: Zwischen Friedhofsgatter und Höllenpforten, zwischen Nihilsmus und Misanthropie, zwischen Leichengestank und dämonischer Transzendenz. Tiefe Growls begleiten den Hörer in die Abgründe, schnelle Tempowechsel schütteln ihn durch, High Speed wechselt sich ab mit schleppendem Zombiegang und brutale Vocals zerreißen den Körper. Und über allem thronen der Doublebass, die tiefgestimmten Gitarrenwände und gutturalen Schmerzensschreie. Musik als sadistische Form der Therapie. Mit Sicherheit nicht immer und nicht für jeden bekömmlich, aber mit einem festen und verdienten Platz in der Metal-Geschichte. Deicide, Bolt Thrower, Unleashed, Dismember und Six Feet Under blasen zum musikalische Angriff… und wir gehen nicht in Deckung sondern ergeben uns dem maschinellen, brutal walzenden und blitzschnell zuschlagenden Sound.

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Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt habe ich ja gestern bereits was Kleines gebloggt. Auf Arte+7 ist jetzt die 60minütige Dokumentation Auf den Spuren von Franz Liszt zu sehen, die sich im besonderen mit den jungen Jahren des romantischen Klaviervirtuosen und Komponisten auseinandersetzt: Vielleicht ein bisschen zu komprimiert, zu sehr die Fakten abspielend, aber mit – natürlich – wunderschöner Musik und interessanten Bildern unterlegt. Und ein wenig klassische, humanistische Bildung in Sachen Hochkultur, E-Musik und 19. Jahrhundert kann ja auf den Sonntag nie schaden, oder?

Adrienne Krausz und Muza Rubackyté, zwei Pianistinnen mit einer Vorliebe für Liszt, lassen anhand von Grafiken, Gemälden und Fotos der Zeit das Leben des Virtuosen Revue passieren und erzählen die Geschichte seiner Familie, Freunde und Rivalen. Es geht um das Wunderkind Liszt, den faszinierenden Interpreten, den Lehrer und Musiktheoretiker, den produktiven Komponisten und gläubigen Christen – und nicht zuletzt auch um den Frauenliebhaber und Liebling der Frauen. Im Mittelpunkt stehen dabei Liszts Jugendjahre bis 1861.

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Wenn man so etwas unfassbar Schönes in den Weiten des Netz findet, hat man gar keine andere Wahl, als es als poetisch zu kennzeichnen. Daher gibt es heute ausnahmsweise noch einen zweiten Eintrag der Rubrik Poetisches für den Sonntag. Die Landscape-Aufnahmen von Dustin Farrell sind unglaublich, unheimlich, unfassbar beeindruckend und müssen – wie auf der entsprechenden Vimeo-Seite empfohlen – unbedingt Fullscreen mit ordentlich aufgedrehtem Sound erlebt werden.

PLEASE WATCH IN HD FULL SCREEN w/SOUND. It is a much better viewing experience. Hopefully you have a 1080P monitor and good connection. If not, bug a friend or colleague that does. It is worth it.

A year’s compilation of my time lapse work. All shot on the Canon 5D2 and processed in Adobe After Effects. The majority of the shots are in my beautiful home state of Arizona. Goblin Valley State Park and Natural Bridges National Monument in Utah also make an appearance.

via Florian Freistetter

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Ich habe ja schon länger drüber nachgedacht mal eine kleine Harry Potter Retrospektive zu schreiben, sowohl für die Bücher als auch die Filme. Ich mag eigentlich alle… mal mehr (Der Gefangene von Askaban), mal weniger (Die Kammer des Schreckens). Diese Szene aus Die Heiligtümer des Todes: Teil 1 (2010) – der übrigens, im Gegensatz zu Teil 2 tatsächlich besser ist als das entsprechende Buch – gehört aber immer noch zu meinen liebsten Momenten der gesamten Filmreihe. Hier erreicht die Geschichte um die jungen Zauberer fast schon Arthaus-Dimensionen: Diese Unbeholfenheit der Jugend, der Versuch etwas Hoffnung angesichts der verzweifelten Lage zu finden, die Spannung der jugendlichen Freundschaft, der so ungemein authentische Tanz (ohne filmische Überzeichnung, ohne perfekte Choreographie). Und natürlich das Ermatten am Ende: Es ist eben nicht alles gut. Die Hoffnung ist nur temporär, so lange der Kampf gegen die Dunkelheit andauert, noch nicht überstanden ist… Regisseur David Yates gelingt es hier tatsächlich, das alles (beinahe) ohne Kitsch dafür aber mit viel Empathie und einem großartigen Blick auf die jugendlichen Befindlichkeiten der Protagonisten zu erzählen.

Harry und Hermine tanzen, als gäbe es kein Morgen, und werden sich am Ende des Tanzes bewusst, dass es eben doch ein Morgen gibt. Wunderbare Poesie in einem Film, in dem man einen solchen Moment eigentlich nicht erwartet…

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Tja, dem Thrash Metal ist der Übergang  in die 90er Jahre und die schrittweise Modernisierung vorzüglich gelungen. Bei einem flüchtigen Blick auf das “extreme” Genre des Death Metal könnte man schnell, allzu schnell, gewillt sein, diesem genau das Gegenteil zu attestieren. Die Pioniere des Genres wie Posessed, Slaughter oder Celtic Frost hatten in den 90ern Sendepause, neue Bands machten sich relativ rar, und viele Pioniere wanderten zu anderen Metal-Spielarten ab. Aber man findet sie eben doch, auch in den 90ern: Die Todesboten, die das Genre noch nicht beerdigen wollten und es stattdessen mit frischen Sounds zwischen Elektronik, Progressivität und Melodie aufpolierten und das Banner der tödlichen Härte erfolgreich in der Dekade platzierten. Neben den Melodic Deathern (die hier noch einen eigenen Artikel spendiert bekommen), waren es vor allem die Progressoren und Techniker, die dem Death Metal nach den 80ern zu neuem Glanz verhalfen: Carcass, Suffocation, Entombed, Death… ihr Sound gibt sich nicht mit bloßer Härte zufrieden, sondern will auch immer ausfallen, auffallen und neben dem Tod auch so etwas wie Vitalität finden, während Morbid Angel mit ihrem schweren, doomigen Sound tief unter die Erde eines Friedhofs graben. Death Metal: Tiefe Growls, dunkle Landschaften und mechanische  Härte… Die erste Portion gibt es nach dem Klick.

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Ein wenig lustiger und absurder als im ersten Teil geht es heute weiter. Schuld daran sind mal wieder die Ösis, die uns mit Single Bells und Hinterholz 8 zwei schwarzhumorige Perlen geschenkt haben. Doch auch wir Deutschen mussten uns im 90er Jahre Kino keinesfalls verstecken und schickten Uns Helge ins Rennen, der auch heute neben Ausnahmen wie Studio Braun immer noch ein Leuchtturm in den seichten germanischen Humorgewässern darstellt. Kleine Haie mag gegen den Ideenreichtum eines Schneider kein Land zu sehen, ist aber ein schöner Generationenfilm der beginnenden Dekade.

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Der Abgeordnete des sächsischen Landtags Miro Jennerjahn (Bündnis90/Die Grünen) reagiert mit einer fabelhaften Rede auf einen Antrag der NPD zum Thema “Deutsch statt Denglisch”. Was zum Lernen, was zum Schmunzeln und ein kräftiges “Fuck off!” in Richtung der Sprachfaschisten.

via Spreeblick

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Interview: Talking NES Homebrew With Battle Kid 2′s Sivak

Interview mit einem NES-Homebrew-Entwickler, der für die über 20 Jahre alte Konsole nach wie vor (sau schwere) Games entwickelt. Hier spricht er über den letztes Jahr veröffentlichten Plattformer Battle Kid.

Die Truman Show und der Bibelpsalm

Interessante Verknüpfung des Inhalts der Truman Show mit dem Inhalt des Psalm 139:

Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war.

Meine Heimat Internet

Sehr, sehr lesenswerter Artikel von Sascha Lobo, dessen Inhalt jeder “Digital Native” nur zu gut nachvollziehen dürfte. Ich habe sowieso das Gefühl, dass Lobo von Kolumne zu Kolumne besser wird. Also falls noch nicht damit in Berührung gekommen (sofern es das überhaupt noch gibt) unbedingt auch die anderen großartigen Artikel der Mensch-Maschine-Reihe bei SPON lesen.

E-Books und die Zukunft des Lesens

Im 15. Jahrhundert versprach man dem gedruckten Buch ebenso wenig Zukunft wie dem E-Book heute. Genau in dieser Kurzsichtigkeit liegt der Fehler.

Medien bestimmen unsere Lage

Nachruf auf den am Dienstag verstorbenen Medientheoretiker Friedrich Kittler. Passend dazu auch, mehrere Filme und Audiofiles von Kittler im Filmtagebuch.

Rebuild 2 (Flashgame)

Wer glaubt, Zombies in Games seien nur für First Person Action und Survival-Horror gut, kann sich von diesem Browsergame eines Besseren belehren lassen. Aufgabe in Rebuild 2 ist es, nach einer Zombieapokalypse, die Gesellschaft neu aufzubauen: Kundschaften, Nahrung finden, Überlebende retten, Areale absichern… und natürlich gegen die nach wie vor umherwandelnden Untoten kämpfen. Alles in bester Sim City Aufbaustrategie-Tradition.

Wie sich “Wissen” zusammensetzt

Letztes Jahr auf Seite360:

Die 00er Retrospektive nähert sich ihrem Ende. Die letzten Artikel beschäftigen sich mit den besten Dokumentarfilmen der Dekade, die unmöglich in einen einzigen Artikel passen. Claudia rezensiert Margins von Paul Smith, Rinko rezensiert Come around Sundown von den Kings of Leon und Florian beschimpft wüst seinen Drucker (der mittlerweile längst entsorgt ist).

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…und ich zitiere dann zu diesem “Wegbereiter der programmatischen Musik” einfach mal aus der deutschsprachigen Wikipedia:

123 Klavierwerke
77 Lieder
65 geistliche Chorwerke
28 weltliche Chorwerke
11 Orgelwerke
1 Oper
25 Orchesterwerke
7 Werke für Klavier und Orchester
9 Kammerkonzerte
5 Melodramen
335 Arrangements und Transkriptionen
17 unvollendete Werke.

Als Komponist sollte Liszt – trotz enormer Produktivität – nie das Ansehen erreichen, das manche seiner Zeitgenossen wie Richard Wagner oder Sigismund Thalberg (mit dem ihn eine verbisse Feindschaft verband) erhielten. Das lag vor allem daran, dass seine Klavierwerke eher pianistische Fingerübungen, technische Herausforderungen und Bearbeitungen klassischer Stücke darstellen, denn genuine musikalische Werke. In einem aktuelle Artikel der Zeit kann man dann trotzdem nachlesen, warum diese herausfordernden Kompositionen von der aktuellen Pianistengeneration neu entdeckt werden. Ich bleibe beim Gedenken an diesen großen, kontroversen Musiker dann doch lieber orchestral. Die Dante-Sinfonie (1857), die von Johannes Brahms als Unmusik bezeichnet wurde, die auf einen Misthaufen gehöre, bläst auch heute noch alles weg, was sich episch oder symphonisch schimpft.

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Es wäre durchaus recht und billig, den Surrealismus als Subkultur der modernen Bildenden Künste für tot zu erklären… gäbe es da nicht diese großartigen Bilder des New Surrealism (Ich bezeichne die jetzt einfach mal so), die es im Internet derart zu Hauf zu finden gibt. Wesensmerkmale dieser postmodernen Surrealismen sind nicht zu übersehende Inspirationen von Dali, Magritte und all den anderen modernen Künstlern gepaart mit einer hohen Comic-Affinität und zahllosen Einflüssen des Pop Art. Insofern stehen die großartigen Ölgemälde von Jeff Christensen fast schon prototypisch für all die anderen Vertreter dieser begrüßenswerten Renaissance der traumhaften, alptraumhaften Bildenden Künste des frühen und mittleren 20. Jahrhundert. Auf seinem DeviantART gibt es noch eine ganze Menge weiterer seiner tollen Zeichnungen zu sehen. Und als ausgesprochen großer Anhänger des Surrealismus kann ich diese einfach nur lieben…

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Wie ein Festival entsteht, wie ein Festival lebt, wie ein Festival vergeht… Großartiges Timelapse-Video vom diesjährigen Burning Man Festival. Für ein paar Tage im Jahr beginnt die Wüste zu leben (und wie sie das tut!), und am Ende wird ihr Tempel abgefackelt…

From dust to dust, this time lapse covers over 5 weeks including the preparation of the event, from before the trash fence erection and after basically everyone except for DPW trickles out. Other than a few occasional pauses, the main event goest by at a rate of 3 hours every second.

via KFMW

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Da wir diese Woche weder zum Kurzfilm noch zum Animated Short der Woche gekommen sind, gibt es zum Ausgleich fürs Wochenende eine wahre Pehrle von einem Kurzfilm. Der brandaktuelle “Mourir Auprès de Toi” ist eine wunderschöne, in Stop-Motion erzählte Liebesgeschichte, in der die Coverfiguren berühmter Werke sich suchen, finden und ineinander verlieben. Inszeniert von niemand geringerem als Spike Jonze, der mit Wo die wilden Kerle wohnen, Adaption, I’m Here und zuletzt Scenes from the suburbs meisterhafte Lang- und Kurzfilme in seiner Vita aufweisen kann.

Designer Olympia Le-Tan’s embroidered clutch-bags spring to life in director Spike Jonze’s tragicomic stop-motion animation Mourir Auprès de Toi (To Die By Your Side). On a shelf in famed Parisian bookstore Shakespeare and Company, the star-crossed love story of a klutzy skeleton and his flame-haired amour plays out amidst Le-Tan’s illustrations of iconic first-edition book covers.


Mourir Auprès de Toi via Cinematze

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Halloween steht kurz vor der Tür. Und der traditionsbewusste Amerikaner nutzt dieses Event natürlich zum Auslöchern von Kürbissen, um aus diesen unheimliche, weniger realistische, Köpfe zu gestalten. Traditionell geht Ray Villafane bei seinen Kürbisskulpturen nicht im Geringsten vor. In seinen Händen entstehen aus dem Gemüse der Gattung Cucurbita unglaublich realistische Comicgesichter, deren organische Verformungen nicht mehr den geringsten Rückschluss auf die relativ unflexible Herkunft zulassen. Villafane macht ebenfalls tolle Sachen mit Sand. Ein Vorbeisurfen in seiner Galerie sei also mehr als empfohlen.

Ray’s hobby of pumpkin sculpting was brought to an entirely new level in 2007 when he was contacted by High Noon Entertainment and asked to participate in the Food Network’s Challenge Show, Outrageous Pumpkins. Ray competed as one of four professional pumpkin sculptors, impressed the judges enough to sweep all three rounds and was awarded the Grand Prize.

via Dangerous Minds

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Loney, Dear a.k.a. Emil Svanängen gehört zu jenen Singer/Songwritern, denen es mit jeder Veröffentlichung gelingt mich erneut zu verzaubern. Im Vergleich zu seinen sanften, sanften, sanften zuckersüßen und verspielten Pop-Hymnen wirken selbst Belle & Sebastian plötzlich wie derbe und brutale Death Metaller. Loney, Noir (2005) zum Beispiel ist eine unvergleichbare musikalische Streicheleinheit: Melodisch, niedlich, einschmeichelnd, einlullend… Okay, nach einer kurzen Zeit werden diese fast schon schmerzhaft freundlichen Perlen immer etwas langweilig: Nachdem man förmlich überrannt wurde von Svanängens Nettigkeit, von dieser “Ich will keinem was Böses”-Attitüde sehnt man sich auch wieder nach Krach, Subversion und Ausflügen in rohe, spröde Musikgefilde. Aber bis zu dieser Übersättigung ist jedes Loney, Dear Album eine weitere kleine Offenbarung; egal ob Sologne (2006), das eben erwähnte Loney, Noir oder das letzte Album Dear John (2009). Dieses bekommt mit Hall Music nun einen Nachfolger, und auch wenn ich noch nicht reingehört habe, bin ich sicher: Es wird mich wieder bezirzen, verzaubern, hypnotisch in Schönheit wiegen, bis ich sanft entschlummert bin (und das ist durch und durch positiv gemeint). Wird am Wochenende bestimmt auf meiner Playlist ganz oben stehen, allein schon um mich von dem Lulu-Schock zu erholen (und das wiederum ist gerade alles andere als positiv gemeint).

–> Loney, Dear – Hall Music (Stream) @ Paste Magazine

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