Loney, Dear – Hall Music (Stream)

Loney, Dear a.k.a. Emil Svanängen gehört zu jenen Singer/Songwritern, denen es mit jeder Veröffentlichung gelingt mich erneut zu verzaubern. Im Vergleich zu seinen sanften, sanften, sanften zuckersüßen und verspielten Pop-Hymnen wirken selbst Belle & Sebastian plötzlich wie derbe und brutale Death Metaller. Loney, Noir (2005) zum Beispiel ist eine unvergleichbare musikalische Streicheleinheit: Melodisch, niedlich, einschmeichelnd, einlullend… Okay, nach einer kurzen Zeit werden diese fast schon schmerzhaft freundlichen Perlen immer etwas langweilig: Nachdem man förmlich überrannt wurde von Svanängens Nettigkeit, von dieser “Ich will keinem was Böses”-Attitüde sehnt man sich auch wieder nach Krach, Subversion und Ausflügen in rohe, spröde Musikgefilde. Aber bis zu dieser Übersättigung ist jedes Loney, Dear Album eine weitere kleine Offenbarung; egal ob Sologne (2006), das eben erwähnte Loney, Noir oder das letzte Album Dear John (2009). Dieses bekommt mit Hall Music nun einen Nachfolger, und auch wenn ich noch nicht reingehört habe, bin ich sicher: Es wird mich wieder bezirzen, verzaubern, hypnotisch in Schönheit wiegen, bis ich sanft entschlummert bin (und das ist durch und durch positiv gemeint). Wird am Wochenende bestimmt auf meiner Playlist ganz oben stehen, allein schon um mich von dem Lulu-Schock zu erholen (und das wiederum ist gerade alles andere als positiv gemeint).

–> Loney, Dear – Hall Music (Stream) @ Paste Magazine

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