Freitag, Oktober 14, 2011

Das neue Album von Yann Tiersen gibt es ab heute für (traurig kurze) drei Tage im Stream auf Soundcloud. Gott sei Dank ist Wochenende. Also wenn ihr mich die nächsten Tage sucht, ich bin im Traumland…

Yann Tiersen – Skyline by Mute UK
via

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So, jetzt muss ich aber auch nochmal ran, nach Rinkos beiden Grunge-Retrospektiven. Habe damals immerhin auch Holzfällerhemd und zerrissene Jeans getragen und alles dies- und jenseits von Nirvana gehört, worauf ich Dank MTV und meinem großen Bruder aufmerksam wurde. Gleich zwei Unplugged-Alben sind aus dieser Zeit in guter Erinnerung geblieben. Sowohl Nirvana als auch Alice in Chains beweisen, dass sie es auch akustisch drauf haben, Letztere auch gleich noch einmal mit einer EP von 1996. Die Stone Temple Pilots haben genau so wie Blind Melon zu den großen Westküsten-Vertretern Seattles gehört, während Pearl Jams Klassiker Ten hier nicht unterschlagen werden darf. Apropos Klassiker: Wer Nevermind vermisst. Da sgehört natürlich hier rein. Wahrscheinlich wie kein zweites Album. Dafür gibt es dann aber einen gesonderten Artikel, in dem ich vor einiger Zeit das Zwanzigjährige dieses Meilensteins euphorisch gefeiert habe. Den Rest gibt es wie immer nach dem Klick.

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Bei der Newspaper House Reihe von Johannes ist noch ne Menge Zusatzmaterial entstanden, das es nicht in die Serie geschafft hat. Alles werde ich davon hier jetzt auch nicht posten. Wenn ihr mehr von den wunderbaren Zeitungsfotos sehen wollt, klickt euch einfach durch Bildbeute oder den Flickr-Stream.

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Ich bin nicht so der ganz große Tim & Struppi – Fan und abgesehen von dem wirklich schönen Zeichnungen war mir das Ganze immer ein wenig zu bieder und in letzter Zeit auch zuviel Nostalgie-Hype. Der offizielle Kino-Trailer, der eher an eine Werbung für ein mittelmäßiges Xbox-Game als ein Comic erinnert, hat mich bisher auch ziemlich kalt gelassen bzw. abgeschreckt. Von daher freue ich mich über die selbst gebastelte Version der Slim Jin Studios, die sämtliche Tin Tin-Comics zitiert und wesentlich charmanter als die Technik – Kraftmeierei aus Hollywood ist.

via Progolog

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Ich bin ja immer noch massiv dabei, elektronische Musik der 90er nachzuholen, die ich damals aufgrund akuter Electro-Abneigung versäumt habe (“Ich höre nur Handgemachtes!” –> Schmock). Das ist also Jungle: Ordentlich zerfetzt, gepitcht, schnell, treibend, funky und im Mix von Law für den interessierten Laien ordentlich zusammengebastelt: I’m bringing the Future! Sehr schön!

Tracklist

  1. Bodysnatch – Euphony (Just 4 U London)
  2. LTJ Bukem – Demons Theme
  3. Nasty Habits – Here Come The Drumz
  4. Metalheads – Terminator
  5. Noise Factory – Breakage #4
  6. Q-Project – Champion Sound (Alliance Remix)
  7. LTJ Bukem – Music (Happy Raw)
  8. Omni Trio – Renegade Snares (Foul Play Remix)
  9. Origin Unknown – Valley Of The Shadows
  10. Subnation – Scotties Sub
  11. Renegade – Terrorist
  12. Dead Dred – Dred Bass
  13. Tom & Jerry – Maxi(mun) Style
  14. Leviticus – The Burial (Lovers Rock Mix)
  15. Goldie presents Metalheads – Inner City Life
  16. Dillinja – The Angels Fell
  17. Alex Reece – Pulp Fiction
  18. P-Funk – P-Funk Era
  19. Andy C – Roll On
  20. T-Power – The Mutant – Rollers Instinct (DJ Trace Remix)
  21. Cybotron presents Dillinja – Threshold
  22. Nasty Habits – Shadow Boxing
  23. Boymerang – Soul Beat Runna
  24. Photek – The Hidden Camera (Static Mix)
  25. Adam F – Circles

via Mururoar

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Der Music Typewriter von Keaton ist ein großartige – ungemein ästhetische – Schreibmaschine, die extra für das Erstellen von Notenblättern entwickelt wurde. 1936 wurde sie zum ersten Mal als Patent angemeldet (damals noch mit nur 14 Tasten) und über das gesamte 20. Jahrhundert hinweg weiter entwickelt. So gab es 1953 ein weiteres Patent mit 33 Tasten, das in den 50ern auch in Produktion ging und für 225$ das Stück verkauft wurde. Richtig durchsetzen konnte sich die Maschine für Komponisten und Musiklehrende allerdings nicht. Nach CBS existieren gerade mal ein Dutzend der wunderschönen Musicwriter, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass Komponisten des 20. Jahrhunderts es bevorzugten die Notifikation traditionell handschriftlich vorzunehmen. Weitere Bilder gibt es nach dem Klick, weitere Informationen in der ETCetera (PDF-Dokument)

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Ich wollte den Platz hier dann auch noch schnell mal nutzen, um für einen Freund ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Martin, der in meinem Kurzfilm Little Brother is watching you der Hauptdarsteller war, spielt in der Kreartell-Inszenierung Käthchen von Heilbronn – Die Feuerprobe mit. Anlässlich des Kleist-Jahrs soll das Drama um Liebe und Standesunterschiede eine ordentliche Generalüberholung erhalten: Frisch, jugendlich, modern, ohne Angst vor aber mit viel Respekt für das Original. Die Verantwortlichen haben bereits im letzten Jahr mit Faust einen Dramenklassiker herausragend neu interpretiert, wie auch beim Käthchen nach einer Vorlage der Autorin Barbara Kindermann:

Anlässlich des Kleist-Jahres 2011 ist dieser Klassiker noch heute aktuell, weil er Fragen stellt, die jeden zu jeder Zeit betreffen. Hier geht es um Schein und Sein, um die Kraft, eigene Lebensträume zu verwirklichen und darum, auf die eigene „innere Stimme“ zu hören, auch, wenn sich scheinbar die ganze Welt gegen uns stellt. Die Frage ans Stück und die Zuschauer lautet: „Was macht mich zum Kaiser, zur Kaiserin in meinem eigenen Leben – Habe ich das Selbstvertrauen mich so zu zeigen, wie ich bin?“

Es spielen: Nina Neubert, Ralf Daubner, Annette Krüger, Martin Hamann
Künstlerische Leitung: Kerstin Windt
Licht: Sophia Gross
Mitwirkung: Rebekka Köbernik, Julia Cepiuk, Sabrina Heffler


Termine: 22.10.
(Premiere) und 23.10., jeweils 19.00 Uhr,
in der Brotfabrik, Caligariplatz 1, 13086 Berlin

Eintritt: 10,-€/ erm. 7,-€

Kartenvorbestellung: 030/ 471 4001/-02
Verkehrsanbindung:
TRAM: M2 / M12 / M13 und BUS: 158 / 156 / 225
Haltestelle: Prenzlauer Allee/Ostseestr.
S-Bahn: Prenzlauer Allee (Ringbahn) – 10 Min. Fußweg

Weitere Abendtermine gibt es dann erst wieder im Februar im Theater “Verlängertes Wohnzimmer” (Frankfurter Allee 91, 10247 Berlin).

–> Weitere Infos auf der Website des Kreartell

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Klassiker-Zeit ! Momentan hängen ja überall diese “Why Pink Floyd?”-Plakate und wenn ich an die gar erschröcklichen 80er Alben wie “The Final Cut” denke ist diese Frage auch mehr als berechtigt. Die genialen 70er Alben wollen wir dann aber nicht vergessen und das letzte Album “The Division Bell” war immerhin ein versöhnlicher Abschied. Für die Single “High Hopes” entwarf  Haus und Hof Fotograph-Storm Thorgerson ein schönes episches Video.

Pink Floyd – High Hopes (1994)

Regie: Storm Thorgerson

Album: The Division Bell

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