Mittwoch, September 7, 2011

Wir sind kein Politblog – Und auch, wenn wir ab und zu etwas zu ironisch in politischen Blogposts mit dieser Aussage kokettieren, ist das doch immer wieder ernst gemeint. Insofern fühle ich mich auch in der Pflicht, zu erklären, warum ich an dieser Stelle überhaupt eine Wahlempfehlung für die Berlin-Wahl 2011 abgebe, insbesondere, da ich mich für gewöhnlich selbst im Freundeskreis mit Wahlempfehlungen bzw. Bekundungen meiner eigenen Wahlentscheidungen eher zurückhalte. Also warum jetzt, warum an dieser Stelle?

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Ich würde lügen, würde ich behaupten, dass wir an dieser Stelle schon lange keinen Klassiker mehr gepostet hätten… Egal. Der hier gehört rein. Genau an diese Stelle. Salvador Dali trifft Walt Disney: Künstlerisch, kreativ, persönlich… Begonnen wurde mit Destino 1946, schlappe 60 Jahre später – im Jahr 2003 – erblickte der fertige Film das Licht der Öffentlichkeit. Dazwischen liegt eine lange Ära der Vergessenheit. Da die Disney-Studios in den 40ern am Hungertuch der Zeit zu knabbern hatten, wurde das Projekt begraben. Erst 1999 von Walt Disney Neffen Roy E. Disney während der Arbeit an Fantasia 2000 wiederentdeckt, wurde seitdem verbissen an der Finalisierung des Projekts gearbeitet. Gut so. Destino atmet auf wunderbare Weise den Geist des Surrealismus und der Zeichentrick-Kunst der goldenen Ära. Auf eindrucksvolle Weise verbindet er beide Welten und kreiert ein einzigartiges Erlebnis zwischen Pop- und Hochkultur.

Destino began in 1946 as a collaboration between Walt Disney and the famed surrealist painter Salvador Dalí. A first-hand example of Disney’s interest in avant garde and experimental work in animation, Destino was to be awash with Dalí’s iconic melting clocks, marching ants and floating eyeballs. However, Destino was not completed at that time. In 2003, it was rediscovered by Walt’s nephew, Roy E. Disney, who took on the challenge of bringing the creation of these two great artists to fruition. In addition to the completed Destino, this exciting addition to the Walt Disney Treasures line also includes an all-new feature-length documentary that examines the surprising partnership between Dalí and Disney plus two new featurettes; “The Disney That Almost Was”, an examination of the studio’s unfinished projects; and “Encounters with Walt”, which addresses the surprisingly diverse group of celebrities and artists who were attracted to Walt Disney’s early work.

Destino (USA 1945 – 2003)

Regie: Dominique Monféry

Entwicklung: Salvador Dalí, John Hench, Donald W. Ernst

Produktion: Baker Bloodworth, Roy E. Disney

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Gerade ein bisschen am Recherchieren, was apple derzeit  mit Final Cut Pro anstellt und welche Alternativen es so auf dem Markt gibt. Dabei bin ich hierauf gestoßen… Good old days!

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Die Frage ob Spiel, Antispiel oder Kunst… im besten Fall muss sie nicht beantwortet werden, wenn das entsprechende Game Gänsehaut erzeugen und zum Nachdenken anregen kann. So auch das Browserspiel Is it Time?, das das monotone, beschwerliche Leben im hohen Alter thematisiert: Hunger, Einsamkeit, körperlicher Verfall, geistige Umnachtung und die omnipräsente Frage nach dem Sinn des Weiterlebens, gandenlos vom Spiel an den Spieler gerichtet. Is it Time? ist ein tristes, dunkles und belastendes Spiel, in dem es scheinbar letzten Endes  nur ums Weiterspielen geht – sofern man das denn noch “spielen” nennen kann – und das dadurch auf geniale Weise Welt- und Selbstreferenzialität unter einen Hut bringt.

When is life not worth living? A game about the struggles of old age and loss of loved ones. Based on a true story. Created by Jaime Fraina.

via Gee

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