Trailerprogramm für den Dienstag: Melancholia, Don’t be afraid of the Dark, Wilde Salome, The Skin I Live in, Captain Planet

Melancholia [Lars von Trier]

Auf Melancholia von Lars von Trier freue ich mich schon länger… viel zu lange, wie mir mittlerweile scheint. Warum dauert das so verflucht lange, bis dieser merkwürdig scheinende Hybrid aus Familiendrama und surrealem Weltuntergangsszenario endlich in den hiesigen Kinos läuft? Am 10. Oktober soll es endlich so weit sein, und bis dahin können wir uns immer noch mit dem aktuellen Trailer vorwärmen. Der erzählt zwar im Vergleich zu den vorangegangenen nichts Neues, ist aber wunderbar anzuschauen und verspricht die richtige Mischung aus narrativer Bild-, Symbol- und Sprachverliebtheit, die ich an dem einstigen Dogma95-Wunderkind so schätze.

Don’t be afraid of the Dark [Guillermo Del Toro]

Da gab es doch mal diese 70er Jahre Serie? Habe ich ehrlich gesagt nie gesehen und viel interessanter finde ich bei “Don’t be afraid of the Dark” auch, dass Guillermo Del Toro (Pan’s Labyrinth) hier wieder zugeschlagen hat. Und genau so wirken auch die Bilder dieser Mischung aus Poltergeist und düsterem Horrorfilm. Mit Sicherheit nichts für die Kleinen, worauf man schon bei der Altersüberprüfung dieses R-Ratet-Trailers hingewiesen wird. Gut so. Die Bilder sind verdammt düster, der Horrorfaktor scheint – trotz kindlicher Protagonistin – brutal, direkt, eben erwachsen; und die Mischung aus Gothic-Grusel und Terrorfilm macht definitiv Lust auf mehr. Kommt auf die Must-See-Liste.

Wilde Salome [Al Pacino]

Dokumentation, Mockumentary, Theater, Film, Hybrid…? Egal, es geht um Al Pacino, seine Leidenschaft für Oscar Wilde, die Vorbereitungen für die Rolle des King Herod (die Pacino 2006 auf der Bühne übernahm) und um Obsession, Obsession und Obsession. Pacino darf sich selbst spielen (oder er selbst sein), manisch in die Kameras blicken, schräge Interviews geben, viel improvisieren und Oscar Wilde stalken. Schenkt man IMDb Glauben, verkörpert er nicht nur sich selbst sondern springt auch gleich in die Rolle des Königs höchstpersönlich. Und da er mit Al Pacino’s Looking for Richard (1996) schon Erfahrung bei der Umsetzung eines solchen Sujets hat, kann das Ganze eigentlich nur richtig groß werden. Fest vorgemerkt.

Die Haut in der ich wohne [Pedro Almodóvar]

Pedro Almodóvar… eigentlich immer ziemlich gut, auch dann, wenn er weniger gut ist. In “The skin I live in” beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten der heutigen Schönheitschirurgie, mit Wahn und Obsessionen und dunklen Geheimnissen. Der Trailer hierzu sieht vor allem schick und erlesen aus; edel, leicht mysteriös und schon appetitanregend. Ob das fertige Werk dann ein Almodóvar-Meisterwerk wird oder eine der schwächeren Ausgeburten des umtriebigen spanischen Regisseurs werden wir am 20. Oktober erfahren, wenn der Film in den deutschen Kinos anläuft.

Don Cheadle is Captain Planet [Funny or Die!]

Ich lass das dann am Besten mal unkommentiert… ist ohnehin kein richtiger Trailer und Superheldenfilme haben wir in den letzten Jahren wahrlich genug gesehen. Nur so viel: Don Cheadle is fucking cool!

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