Juli 2011

Den kleinen dicken Klempner gibt es nun auch in einer liebevollen Papier-Version.

 

via Neatorama

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Liebe Vinylfanatiker, hier gibt es leider gar nicht für euch zu sehen und ihr könnt verächtlich zuschauen wie wir ordinären Mp3-Sauger uns durch die Top 5000 Alben bei Amazon zum jeweiligen Preis von 4,89 Euro (Partnerlink) wühlen. Sollte jemand absolut gar keinen Plan haben und sich überfordert fühlen, empfehle ich unsere Hörenswertes-Rubrik und Retrospektiven der 00er und 90er Alben. Fröhliches Saugen ohne Gewissenbisse wünsche ich dann mal und habe für mich jedenfalls schon Aloe Blacc, William Fitzsimmons und Frank Turner entdeckt. Wir bekommen übrigens kein vielleicht ein wenig Geld für diesen Tip und somit muss ich müssen aber trotzdem weiterhin Nacktputzen bei ekligen alten Typen gehen.

via Testspiel

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Ein dreistes aber umso komischeres Mashup gibt es derzeit auf Worth1000 zu bewundern. Die Opfer sind diesmal niemand geringeres als die Pop-Ikonen The Beatles, die eine Mutation in Fall Out Beatles, Rotting Beatles und sogar The Beatling Stones über sich ergehen lassen müssen.

weitere Bilder gibt es auf Worth1000.

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Fatboy Slim’s 10 best Songs of the Summer

Norman Cook a.k.a. Fatboy Slim stellt sein ganz persönliches Sommer-Party-Mixtape vor.

Ab nach draußen!

Wie ausgerechnet das Internet eine Renaissance des öffentlichen Lebens befeuert

Heute keine News-Recherche – Ein Experiment

Jürgen Vielmeier von Basic Thinking verzichtet auf Feeds, Twitterkanäle und alle anderen Dienste, in denen er sonst nach News recherchiert. Wie viel Berechtigung hat die Aussage: “If the news is that important, it will find me.”?

Danke, liebe Monsterkiste!

Der Freitag über die gigantomanische Humboldt-Box, die Berlin-Mitte seit neustem ziert, und zumindest temporär so etwas wie ein Berliner Wahrzeichen sein soll.

Letztes Jahr auf Seite360:

The Same Procedure as every year and Seite360 proudly presents… Das Sommerloch, das in diesem Fall unter anderem damit zusammenhängt, dass Umzüge, Dreharbeiten und Prüfungen bevorstehen. So eine schicke Ausrede haben wir dieses Jahr leider nicht, dafür aber auch nicht ganz so klaffende Update-Lücken. Aber auch wenn unsere Post-Frequenz 2010 noch karger war als 2011, haben wir es immerhin zu einer Klassiker-Rezension von Depeche Mode – Songs of Faith and Devotion und zu einer Retrospektive der besten Tragikomödien der 00er Jahre geschafft.

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Dubstep-Soul, Trennungsschmerz und Regen im Auto.

Alex Clare – Treading Water (2011)

Regie:Sam Pilling

Album:Lateness of the Hour

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Großartiges Timelapse-Video von Alex Cherney, der über 15 Monate die Südostküste Australiens mit seiner Kamera beobachtet hat. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Panorama des Zusammenspiels von Himmel und Ozean, Sternen, Wolken und Erde. Die Musik ist eher so meh!, also Ton aus, Screen full und irgendwas schönes Tragendes von GY!BE oder Sigur Ros drunter hauen. Dann passt es.

At a star party in August 2009 I took my first long exposure photograph of the night sky. I was so thrilled with the results that I dedicated most moonless weekends since then to photographing two things I love the most in nature – the night sky and the Ocean.

Taking a series of images and combining them into a time lapse video sequence made it even more interesting. I have since experimented with all-night time lapses, panning motion, etc. But most importantly I’ve enjoyed the journey immensely.

This time lapse video is the result of almost 1.5 years of work, 31 hours of taking images during six nights on Southern Ocean Coast in Australia.

via Spreeblick

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Casper

by Rinko Heidrich on 8. Juli 2011

in Musik

Das Album ist das Lebewohl einer ganzen Generation von Perspektivlosigkeit, Stress und Resignation. Musik zum Fesselnsprengen, Aufbegehren sich Freibrechen. Caspers Album bedeutet das Loslösen, Brechen und Neuschreiben von alten Regeln. Es ist das letzte Aufbäumen und der erste Hoffnungsschimmer. Ein Neuanfang mit dem Bewusstsein für das, was hinter einem liegt. Der Aufbruch zu neuen Ufern. Casper will das zurückholen, was ihm und seiner Generation gehört — denn er ist einer von ihnen.

(Jan Wehn, April 2011)

 

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Wenn es um zeitgenössischen Trash geht, führt kein Weg an den Mockbustern von Asylum vorbei: Snakes on a train, Transmorphers, Titanic 2… kein Blockbuster ist heilig genug, um nicht durch den Asylum-Fleischwolf gedreht zu werden. Moviepilot hat ein Interview mit den beiden Köpfen der Low-Budget-direct-to-DVD-Schmiede geführt, und die Jungs sind nicht nur verdammt sympathisch, sondern wissen auch genau, was für eine Grütze sie mit Asylum fabrizieren. Den Spaß daran, lassen sie sich trotzdem nicht nehmen. Und genau so sollte es bei gutem Trash auch sein. Who’s Uwe Boll?

via Filmfreunde

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The Horrors erweisen uns eine nette Geste und spendieren ihr neustes Album Skying (Vö.: 11.7.) vollkommen kostenlos im Stream. Klingt mir zwar immer noch zu sehr nach 80er Post Punk… irgendwie aber trotzdem recht cool.


via Cinematze

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Die koreanische Künstlerin Kim Hyun entwirft bei ihrem Dice Cast Dice Projekt anhand von lebensechten Vorgaben menschliche Figuren, die komplett aus Würfeln bestehen. Heraus kommen ungemein spannende anatomische Studien, der Mensch wird zum fragmentierten Objekt zwischen Zerfall und Zufall. Die Kunst der Verwandlung als Allegorie auf postmoderne Rollenspiele und menschliche Identitätssuche. Und für alle, für die das zu viel Theorie ist, einfach nur faszinierend anzuschauen

Weitere Bilder via i-ref

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Sehr schöner, melancholischer und herzerwärmender Abschlussfilm der Utrecht School of the Arts von Bastiaan Schravendeel. Auf das gesprochene Wort verzichtet Flik ebenso wie auf die Darstellung von Gesichtern. Stattdessen ist es einzig und allein die Körpersprache, die die Emotionen der beteiligten Personen vermittelt. Die Figuren selbst sind minimalistisch aber lebendig animiert und ihre Texturen besitzen ein holzähnliches Look&Feel, was sehr gut zu der nostalgischen, klassischen und universellen Geschichte passt. In deren Zentrum steht die hoffnungslose Liebe eines kleinen Jungen zu einem älteren Mädchen und deren Beziehung zueinander. Und so einfach dieses Thema auch sein mag, umso ergreifender und schöner ist es in Blik durch den besonderen Stil umgesetzt. Ein kleiner, leiser, zurückhaltender Film, der einfach nur gut tut.

Blik is a short film about a young boy who moves to a new neighbourhood and falls in love for the first time, with the much older girl next door.

The challenge was telling this short story without the use of faces, using only body language to convey often subtle emotion. This required a shading and animation style that would communicate posture and motion very clearly.

The novel techniques and the bulk of animation required a solid and efficient pipeline, which we developed during the production of this movie and in improved form, still use today.

It’s been screened at various animation and film festivals and is now available online.

Blik (Niederlande 2010)

Regie: Bastiaan Schravendeel

Animation: Bastiaan Schravendeel, Sander Kamermans, Jean-Paul Tossings, Piebe van der Storm

Sound: Peter van der Velden

Musik: Alex Debicki

Blik via Seitvertreib

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Nicht mehr lange… Bald ist es so weit. Wenn Mitte Juli mit Harry Potter and the Deathly Hollows 2 der endgültig letzte Film über Hogwarts, Harry Potter und Lord Voldemort in den Kinos anläuft, wird damit eine Fantasyserie beendet, die Leser und Kinogänger in den letzten zehn Jahren permanent in Atem hielt. Die Erlebnisse des Schülers, Zauberlehrlings und Auserwählten sind bereits jetzt schon so etwas wie Literaturgeschichte, haben eine riesige Fankultur um sich versammelt, Autorin J.K. Rowling reich gemacht und zahllose Untersuchungen des Phänomens provoziert. Die Mythologie, die Religion, die klassischen Fantasy-Bezüge… Dabei lässt sich Harry Potter problemlos (und mit viel Spaß) ganz konkret beinahe zeitgenössisch lesen: Nämlich als Verarbeitung eines großen britischen Traumas der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Vom europäischen Schicksalsjahr 1914 über die Deutschlandpolitik der 30er Jahre, den Zweiten Weltkrieg bis hin zu 1945 und dem Schlussstrich unter die Verwirrungen der europäischen “Moderne”. Harry Potter und Lord Voldemort, Großbritannien und Adolf Hitler, Appeasement und Krieg… Parallelen und Analogien: Spoiler ahead!

[Weiterlesen…]

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Metropolis hat am Samstag eine siebenminütige Dokumentation über Berlin als Zentrum der Urban Art in Europa ausgestrahlt, und wie es sich gehört ist das ganze auch bei Arte+7 gelandet, wo es für den Rest der Woche einsehbar ist. Auf Youtube gibts den Bericht auch mittlerweile zu sehen, während bei Arte selbst noch Bonusmaterial und Zusatzinfos verfügbar sind. Vorbeisurfen lohnt sich also.

Berlin ist die Stadt der Straßenkunst – nirgendwo sonst in Deutschland bieten riesige Häuserwände an klaffenden Baulücken oder stillgelegte Fabriken mitten im Stadtgebiet so viel Platz für Kunst im öffentlichen Raum. Und so hat sich Berlin neben New York und Paris zu einem neuen Zentrum für eine Kunstform entwickelt, die auch für Museen und Galerien immer wichtiger wird: Urban Art.

via Minds Delight

 

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In letzter Zeit verlassen wir ja hier etwas unsere klassischen Linie und tragen dem Kurzfilm-Trend unter den Musikvideos Rechnung. So neu ist das ja eigentlich alles nicht und bereits Michael Jackson gönnte sich in den 80ern für seine Musikvideos gerne mal ein Länge von 18 Minuten, aber das waren ja auch noch die aufregenden Zeiten von MTV. Heute sehen (oder eher “sahen”, MTV ja nur noch als Bezahlversion verfügbar) wir dort meist unterbelichtete Prollos aus irgendeinem Kaff in den USA und äußerst selten künstlerisch wertvolle Videos. Der heutige Kurzfilm der Woche läuft jedenfalls aktuell bei Live-Konzerten der Postrocker von Mogwai und veredelt ihren epischen Sound von “How To Be A Werewolf” in Zusammengang mit dem Kurzfilm “Thirty Century Man”. In diesem Film geht es um Radfahrer James Bowthorpe, der bereits im Guiness Buch steht und einen Weltrekord in einer Erdumrundung mit seinen Rad hält. Der Film zeigt Bowthorpe in der Einsamkeit Norwegens und einen abschließenden majestätischen Augenblick, in dem er sich selber wiederfindet.

 

Thirty Century Man (2010)

Regie: Antony Crook

Musik: Mogwai- “How to Be a Werewolf”

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So langsam verschwindet ja dieses herbstliche Ekel-Wetter wieder und die Fleet Foxes begrüßen mit uns den nun endlich beginnenden Sommer. Die Live-Übertragung findet um 21 Uhr auf Arte Live Web statt.

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