Wunderschöner Stop-Motion-Trickfilm über eine “Null” und deren Geschichte… Dabei besticht der Kurzfilm von Christopher Kezelos nicht nur durch fantastische Animationen, perfekte Kameraführung und eine wunderschöne, symbolistische Atmosphäre sondern ebenso durch eine spannende, universelle und humanistische Geschichte. Kein Wunder also, dass er bei unzähligen Festivals und Awards ordentlich abgeräumt hat. Weitere Informationen zu dem kleinen Meisterwerk gibt es auf der offiziellen Website des Films. Nach dem Klick reichen wir noch ein kurzes Making Of nach.
Born into a world of numbers, an oppressed zero discovers that through determination, courage, and love, nothing can be truly something.
Nach Recut-Trailern und Supercuts aus einzelnen Filmen sind die Supercuts, die sich gleich bei der ganzen Filmgeschichte bedienen, die beliebteste Schnittspielwiese der cineastischen Nerds. Dieser hier ist besonders gut gelungen und zeigt Schwertkampfaction von den 50ern bis heute. Auffällig wie oft bei diesen Supercuts ist, wie sehr sich dann doch Einstellungen und Kameraführung ähnlich gelagerter Szenen unterschiedlicher Filme ähneln.
Während Basic Instinct gerne des öfteren als gelungener Vertreter des in den 90ern boomenden Erotikthrillers herangezogen wird, gilt die Verfilmung von Iran Levins Roman “Sliver” als eines der klassischen miesen Machwerke des Genres. Schon bei Veröffentlichung von der Filmpresse harsch kritisiert, gilt der Film mit einem 13% Rating bei Rotten Tomatoes als einer der schlechtesten Filme der 90er überhaupt. Immerhin weist er auch genau das auf, was einen Film per se schon einmal verdammenswert macht: MTV-Schnitte, Sex & Crime, eine extreme Verkürzung und Simplifizierung der literarischen Vorlage, die erotikfilmische Ausschlachtung Sharon Stones im Fahrwasser des Erfolges von Basic Instinct… Aber was ist es genau, was Sliver vermeintlich so verachtenswert macht? Und ist der Film tatsächlich so schlecht, wie vom Gros der Kritiker behauptet?
Schon das Smooth Criminal Cover von den 2Cellos alias Luka Sulic und Stjepan Hauser war eine Klasse für sich. Nach dem Michael Jackson Klassiker wagen sich die beiden Cellisten nun an die Guns N Roses Hardrock-Hymne “Welcome to the Jungle”. Und wie schon zuvor gelingt ihnen der Dreh des Rocksongs durch den Streichinstrumenten-Fleischwolf ausgesprochen gut. Heraus kommt ein reduziertes und zugleich spannungsgeladenes Stück Crossover zwischen Pop, Metal und E-Musik. Auch das dazu gehörige Musikvideo ist außergewöhnlich gut inszeniert und fotografiert. Verantwortlich für die Bilder war Kristijan Burlovic. Einen Plattenvertrag haben die beiden auch mittlerweile und so dürfen wir uns in Zukunft wohl noch auf ein paar mehr zünftige Reinterpretationen bekannter Hits freuen. Für die, die es nicht kennen, gibt es nach dem Klick noch einmal das Smooth Criminal Cover zu bestaunen.