Paranoid Android – Radiohead-Cover von Weezer

So ganz sind wir noch nicht durch mit Radiohead an diesem Wochenende. Nach der großartigen Compilation der schönsten von Radiohead gespielten Coverversionen spendiert uns Stereogum noch ein Youtube-Video von Weezer, wie diese den OK Computer Klassiker Paranoid Android covern… und zwar ziemlich gut.

via Stereogum (Dort gibts den Song auch als MP3-Download)

Und noch ein wenig Jonglage zur Abrundung des Sonntags…

Ich bin ja immer wieder beeindruckt, wenn Johannes – wenn er mal gerade nicht Artikel zur Filmgeschichte schreibt – sein Diabolo rausnimmt, um ein wenig zu jonglieren. Liegt wahrscheinlich primär daran, dass mir jegliche Geschicklichkeit  und jegliches Gespür für Timing abgehen, um mehr als drei Bälle länger als fünf Sekunden in der Luft zu halten. Wenn Sebastian Krämer dichtet Die Welt braucht keine Jongleure. / Ich hab viele gesehn, und – ich schwör’s – / kein Jongleur „spottet“ jemals „der Schwerkraft“,  / doch die Schwerkraft spottet oft des Jongleurs. dann kann ich dem jedenfalls nur bedingt zustimmen, denn im Grund genommen ist Jonglage – unabhängig von ihrem bloßen Eskapismus und ihrer relativen Sinnlosigkeit – tatsächlich eine wunderbare Kunstform, der beizuwohnen immer wieder ein Genuss ist… natürlich abhängig von den Fähigkeiten des jeweils Jonglierenden. Genug der Vorrede: Nach dem Klick gibts ein paar schicke Videos, die ich gerade gefunden habe und die als kleines Jonglageprogramm diesen Sonntag schön abrunden: Ein jonglierender 5-Ball-Roboter, ein kleiner Junge, der mindestens genau so unmenschlich wirkt und als Bonus, für alle die das neuste Mitglied in unserem Team noch nicht in Natura gesehen haben, Johannes mit seiner Diabolo-Jonglage.

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Poetisches für den Sonntag: Hypertext Remix

Bei so etwas denke ich dann doch, dass ich einfach nicht Geek genug bin, um die Technik dahinter zu verstehen. Muss man aber auch nicht, denn schön ist es trotzdem. Btw.: Die Mac OS Sounds sind doch um einiges schicker als die, die Windows im Gepäck hat.

Hypertext Remix is a browser-sequencer created by Lara Warman and Kellyn Loehr. The system generates systems sounds when the browser hits the edge of the screen. The speed of each box is set by the scroll bar and the sounds that are generated are all from the OS. The project is driven by a notion that the browser is not just a tool for viewing but a performative tool in and of itself. In addition, sounds play with the idea of daily familiarity from the machines and systems we interact with every day.

via KFMW

Die 90er Jahre: Die besten Trash-Filme des Jahrzehnts II

Und weiter gehts im Kino der niedersten Niederungen, der obskuren Ideen und kostengünstigen Antipoden zum Big Business. Dieses Mal haben sich gleich ein paar qualitativ hochwertige Filmversatzstücke in unserer Trash-Schau eingefunden. Neben Christoph Schlingensiefs Trash-Blaupause United Trash – die wie alle seine Filme heftig mit Avantgarde und Hochkultur kokettiert – kümmern wir uns um das deutsche Trashurgestein Helge Schneider und seinen Anti-Western Texas, freuen uns noch einmal auf Troma-Ware bei Sgt. Kabukiman und packen mit dem Geballer von Rutger Hauer in Split Second und den Nippeln von Demi Moore in Striptease zumindest noch zwei Filme dazu, über deren Qualitäten man vorzüglich streiten kann.

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R.I.P. Gil Scott-Heron

Einer der großen, einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts starb gestern im Alter von 62 Jahren. Auch wenn er sich mal mehr mal weniger gegen diesen Ruf wehrte, so war Gil Scott-Heron mit seiner Kombination aus Gesang, Sprechgesang, Jazz, Blues, Soul und Poesie doch so etwas wie der Vorbote des Raps, aber auch darüber hinaus einfach ein großer Künstler, Dichter und Musiker. R.I.P.