Die ersten Jahre des Films – Teil 3: Von New York nach Hollywood

Nachdem die erste Krise des Film (1908/1910) überwunden wurde, war der Aufstieg des Films nicht aufzuhalten und auf Inszenierungen wurde – Gott sein Dank – immer mehr Wert gelegt. Allerdings ganz gegen die Interessen der Produzenten, die sich nur widerwillig auf technische und künstlerische Veränderungen einließen… Manche Dinge ändern sich eben nie. Während die ersten Filme voll in den Händen des Regisseurs lagen, verlagerte sich nun die Entscheidungsgewalt stark auf die Produktionsfirmen, die das Geld für die immer kostenintensiver werdende Filme beschaffen sollten.

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We invented Paris – Idioteque Radiohead Cover

Großartige plugged/unplugged Coverversion von Radioheads Kid A Klassiker Idioteque. Flavian Graber von “We invented Paris” entlockt dem Electro-Stück ganz neue Qualitäten.

via TV-Noir

Links fürs Wochenende

Memetic Chic: Revolution und Struktur nach dem Ende der Moderne

Struktur -> Antistruktur -> Struktur? Geht es wieder zurück zum Idealismus, zum Holismus und zur Ideologie? Welchen natürlichen Bewegungsgesetzen unterliegt die Kultur? Und welche Rolle spielen die Meme bei dieser Bewegung?

Blöd on Blöd

Lukas Heinser ärgert sich über einen Brisant-Bericht zu Bob Dylans 70. Geburtstag:

Bis hierhin ist es ein peinlicher, ahnungsloser Beitrag. Doch jetzt wird der Jubilar nicht mehr nur von Schlagerbarden besungen, jetzt werden ihm haltlose Vorwürfe gemacht: “Ohne ihn hätte es die deutsche Rockband BAP womöglich nie gegeben.”

Ein Niemand seiner Stimme

Und als Kontrastprogramm wirklich gelungene Geburtstagsglückwünsche von Thomas Groß an den “ewigen Avantgardisten”

Don’t watch Annie Hall (First)!

Plädoyer an Nichtkenner und Kennenlernwoller für einen gemäßigten Einstieg ist das herausragende filmographische Werk Woody Allens.

Oh mein Gott! Es ist so lustig, es ist so verdammt lustig… Ist That Guy with the Glasses natürlich immer. Aber in diesem Fall umso… ach was. Einfach anschauen! Jetzt, sofort! Los!

Letztes Jahr auf Seite360:

Rinko freut sich auf neues Material von Liam Gallagher und über klassische visualisierte Sounds von Orbital. Florian beleuchtet in der 00er-Retrospektive die besten Erotikfilme des Jahrzehnts, beäugt kritisch den neusten Anathema-Output We’re here because we’re here und rätselt über das Ende von LOST, das so ziemlich jeden Fan der Mysteryserie etwas ratlos zurück lässt. Außerdem verdient der Eurovision Songcontest 2010 eine kleine Nachlese, in der noch einmal ordentlich in den Lena-Hype eingestiegen werden darf.

Die 90er Jahre: Die besten Trash-Filme des Jahrzehnts I

In der Trash-Retrospektive der 00er haben wir die Trash-Perlen und schlechten Filme zusammen in einen Artikel gehauen, was genau genommen schlichtweg unfair ist. Denn es gibt einen schmalen, aber umso essentielleren Grat zwischen miesen Filmen und herausragenden Trashperlen, ein Grat, der entscheidet, ob wir an einem schlechten Film Spaß haben oder ob er uns langweilt oder gar ärgert. Genau jener Schwelle wollen wir in der 90er Retrospektive der Tieflader Rechnung tragen. Die Filme in diesem Artikel sind keine guten Filme im gewöhnlichen Sinne, nach cineastischen Maßstäben sogar oft genug ziemlich üble Machwerke. Aber verdammt nochmal, sie haben Spaß gemacht. Es war ein Genuss sie zu sehen und sie haben das Erbe des Midnight-, Trash- und Exploitationkinos würdig in eine neue Filmepoche transferiert. Hier kommen sie: Garantierter Filmspaß auf garantiert niedrigstem Niveau.

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