Die Länge eines Filmtitels und ihre Auswirkung auf den Erfolg des jeweiligen Films

Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan… Genau so ist der Titel des Films von und mit Sacha Baron Cohen… und nicht anders! Verständlicherweise wird die schwarzhumorige Mockumentary dann meistens doch schlicht “Borat” genannt, wenn auf sie rekuriert wird. Das steht sogar in der Wikipedia und ist damit irgendwie so etwas wie Konsens. Auch bei anderen Full-Length-Title-Klassikern sieht es nicht anders aus. Filmkenner unterschlagen gerne mal die Angst und Liebe zur Bombe im Titel von Stanley Kubricks Klassiker “Dr. Seltsam” und Fortsetzungen werden ohnehin meistens nur “Teil 2,3 und 4″ genannt. Keine Kammer des Schreckens, kein Tempel des Todes und keine Rache der Sith. Übernehmen hier die Fans die Arbeit der Studiobosse; einen möglichst griffigen, knappen Titel zu finden, der dem Produkt zum viralen Mund-zu-Mund-Propaganda-Erfolg verhilft? Hat die Länge des Filmtitels überhaupt Auswirkungen auf dessen Erfolg? Ist ein E.T. oder M erfolgsversprechender als ein “Borat blablablub” oder ein “How I stop worrying und so weiter”?

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Poetisches für den Sonntag: Grabrede für Sonny von Cher + “I got you Babe”

Leute! Ich werde es einfach nicht los! Seit Tagen trage ich schon einen Ohrwurm von “I got you Babe” mit mir rum. Genau, genau, das Lied, das Bill Murray in Und täglich grüßt das Murmeltier irgendwann dazu bringt, seinen Radiowecker zu zertrümmern. Dieses verdammte Lied ist nicht nur ein kleiner, fieser Ohrwurm, sondern tatsächlich auch eine wunderschöne, feine Pophymne. Die eingängige Melodie, der romantische Text mit subtil ironischer Note, die große, große Steigerung im letzten Drittel… an diesem Lied passt einfach alles. So etwas wie das perfekte 2 1/2 Minuten Stück. Anyway. Die Geschichte von Sonny und Cher ist ja schon eine ziemlich traurige: Nachdem die beiden so etwas wie das Vorzeigepaar des amerikanischen Popzirkus waren, gab es eine ziemlich unschöne Scheidung (1974), verbunden mit einer noch heftigeren Schlammschlacht, bei der es leider Gottes vor allem um Geld ging. Wenn es aber so etwas wie ein versöhnliches Happy End für diese Geschichte gibt, dann das hier: Die Grabrede von Cher anlässlich Sonnys Tod 1998 ist nach wie vor einer der bewegendsten, schönsten und besten Nachrufe aller Zeiten. Zum Schmunzeln, Lachen und vor allem (mit)Weinen.

Und weil das Beste für einen Ohrwurm ist, ihn weiterzureichen, gibts nach dem Klick noch zwei Versionen des berühmt berüchtigten Songs. Einmal 1965 und zum Vergleich einer der letzten gemeinsamen Auftritte von Sonny und Cher bei David Letterman (1987).

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‘The Adventures of Tintin’ International Teaser mit einigen neuen Bildern

Ich glaube, ich habe schon erwähnt, wie ungeheuer ich mich mich auf diesen Film freue… Daher spare ich mir das an dieser Stelle mal und haue gleich den neuen International Teaser raus, der immerhin ein wenig neues Material zu bieten hat. Drüben bei Slashfilm wird ein wenig gemosert, darüber dass man keine richtigen Gesichter zu sehen bekommt. Stimmt schon, halte ich aber für gar nicht so schlimm. Die Comicvorlage hatte ja jetzt auch nicht die großen Face-Emotions zu bieten. Wichtiger ist mir da eher so eine grundsätzliche Atmosphäre… Und die passt auch hier.


via Slashfilm