Trailer zum Fright Night Remake

Hmmm… ich weiß nicht so recht… naja. Irgendwie ist es ja schon ganz nett, dass dieser etwas vergessene, kleine, schrille Horrorbastard der 80er mit einem Remake wieder etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt. Andererseits… Hmmm… Irgendwie scheint der Version des 21. Jahrhunderts mal wieder jede coole Cheesyness abhanden gekommen, jede Schrulligkeit getilgt, der Film von jeglichem Dreck gesäubert. Klar, Fright Night (1985) – der in Deutschland unter dem Titel “Die rabenschawarze Nacht” lief – war mit Sicherheit kein großes Meisterwerk des US-Horrorkinos. Aber ähnlich wie der ziemlich wüste “The Lost Boys” hatte dieser Film irgendwas. Gerade durch sein überdrehtes Gebahren, seinen Trashy-Faktor und seine überspitzte Vorstadthorrorkomödien-Atmosphäre. Und all das ist in dem ab Oktober 2011 in den deutschen Kinos laufendem Remake eben anscheinend komplett verloren gegangen. Hat ein bisschen was von Stangenware, was der Trailer uns präsentiert. Gut, immerhin spielen Colin Farrell und Toni Collette mit. Aber… naja… hmmm…

Senior Charlie Brewster (Anton Yelchin) finally has it all—he’s running with the popular crowd and dating the hottest girl in high school. In fact, he’s so cool he’s even dissing his best friend Ed (Christopher Mintz-Plasse). But trouble arrives when an intriguing stranger Jerry (Colin Farrell) moves in next door. He seems like a great guy at first, but there’s something not quite right—and everyone, including Charlie’s mom (Toni Collette), doesn’t notice. After witnessing some very unusual activity, Charlie comes to an unmistakable conclusion: Jerry is a vampire preying on his neighborhood. Unable to convince anyone that he’s telling the truth, Charlie has to find a way to get rid of the monster himself in this Craig Gillespie-helmed revamp of the comedy-horror classic.

via Cinematze

Ende der Welt mal wieder verschoben? … So enjoy this!

Tja… war wieder nix. Die Hardcore-Christen, Zyniker und Propheten des Weltuntergangs dürfen sich enttäuscht nach Hause zurückziehen und weiter die Bibel oder Nietzsche lesen oder die Plakate für kommende eschatonische Events basteln. Auch an diesem Samstag musste die Menschheit auf das verkündete Armageddon (18 Uhr) verzichten. Zur Kompensation der Enttäuschung über die vier apokalyptischen Reiter, die uns wieder einmal versetzt haben, empfiehlt sich der ziemlich schicke Apocamix Supercut von Eclectic Method. In diesem mashen Jonny Wilson, Ian Edgar und Geoff Gamlen berühmte Weltuntergangsszenarien des Kinos zu treibenden Electrobeats. Frei nach dem Motto:

Ever noticed how many times New York gets F’d in the A on the movie screen? Or how much zombies, monsters and Godzilla love Grand Central?

via Seitvertreib

Links fürs Wochenende

Wie Filme der digitalen Realität hinterherhinken

Interessanter Artikel auf netzwertig zu der im Film tatsächlich weit verbreiteten technischen Rückständigkeit.

Was darf die Reportage?

Vielleicht der bis dato beste Kommentar zu Pfisters Aberkennung des Henri-Nannen-Preises. Stefan Willeke setzt sich mit Möglichkeiten und Grenzen der Reportage als eigenes literarisches Genre auseinander.

Spargel-Saison: Bitte mit Sauce Holondaise

Spargel mit Sauce hollandaise ist in Verruf geraten – Genießer essen Spargel derzeit nur noch mit Butter. Ein Plädoyer für die Sauce hollandaise. Von Ijoma Mangold

“Ein rosa T-Shirt ist extrem männlich“

Modesignerin Julia Richter im Interview mit dem Focus. Wie sehen die großen T-Shirt-Trends für den Sommer 2011 aus? Wird ja langsam Zeit…

Retro-TV, Folge 58

Mit dem Fernsehprogramm vom April/Mai 1991: Mein Vater ist ein Außerirdischer, Der 6-Millionen Dollar Mann und Jack Clementi – Anruf genügt.

Letztes Jahr auf Seite360:

Mit den besten Fantasyfilmen des Jahrzehnts beginnt das Mammutprojekt der 00er-Kanonisierung. In der selben Woche gibt es dann auch noch gleich einen Rückblick auf die besten Horrorfilme. Ansonsten zeigt sich bereits die erste kleine Sommerlochflaute. Wir freuen uns auf den Festivalsommer, genießen ein wenig Urlaubslektüre von Siegfried Lenz und lauschen unaufdringlichen Elektronik-Klängen von Boards of Canada. Damit es nicht zu relaxt wird, feuert Marcus eine Meta-Film-Retrospektive ins Geschehen, in der er sich mit dem fiesen Bodyhorror/TV-Kritik Bastard Videodrome von David Cronenberg auseinandersetzt.