13 & God – Own your Ghost (Neues Album im Stream)

Eigentlich hasse ich es ja, wenn Soundcloud-Streams nicht einbettbar sind… Was soll das? Es ist doch vollkommen egal, ob der interessierte Hörer in das Zeug direkt auf Soundcloud oder in irgendeinem Blog reinhört. Das nervt mich sogar so sehr, dass ich in solchen Fällen dazu geneigt bin, gar nicht auf den entsprechenden Stream aufmerksam zu machen. In diesem Fall eine kleine Ausnahme. Das neue Album von 13 & God, eine Kollaboration der deutschen Indie-Elektroniker “The Notwist” und der amerikanischen Hip-Hop-Band Themselves, ist nämlich so verdammt gut, dass ihr an dieser Stelle einfach weiterklicken müsst. Own your Ghost heißt der spannende Rap/Pop/Indie/Experimental/Electro-Bastard und zu hören gibt es ihn

hier!

 

via In.die Meute

Dem Antichrist folgt der Antisemit – Skandal um Lars von Trier in Cannes

Dass Lars von Trier alles andere als ein umgänglicher Mensch zu sein scheint, liess sich ja schon des Öfteren aus Kommentaren seiner bisherigen Schauspieler erahnen. Von “kräftezehrend”, “dogmatisch” und “anstrengend” ist da des Öfteren die Rede. Björk dachte nach den mühsamen Dreharbeiten zu “Dancer in the Dark” sogar daran, ihre noch frische Schauspielkarriere komplett an den Nagel zu hängen. Nur eine von vielen Opfern der Trier’schen Regieexzentrik. In Cannes ist er jedoch anscheinend noch einen Schritt weiter gegangen, zu weit, wenn man die Reaktion der Festivalleitung und des Feuilletons auf seine Verbalentgleisungen während der Pressekonferenz zu Melancholia betrachtet. Bei dieser bediente er sich nähmlich – angestachelt durch nervige Reporterfragen – eines Themas, das die feuilletonale Aufregung schon mit im Gepäck hat: Verständnis für Hitler, Kokettierung mit eigenen Naziattitüden und schließlich unverhohlener Antizionismus, ergänzt durch Antizipation der Empörung.

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Die 90er Jahre: Die extremen, polarisierenden und kontroversen Filme des Jahrzehnts II

Hier kommt sie, die zweite Ladung der provozierenden und extremen Filme der 90er Jahre. Düstere Destruktionen der amerikanischen Gesellschaft in Gummo, eine verstörende Mischung von Sex und Gewalt in David Cronenbergs Crash, politischer Aktivismus im verschwörungstheoretischen Gewand von Oliver Stone in JFK – Tatort Dallas, bewusster Dilettantismus und die Reduktion des Filmischen auf das Notwendige bis hin zur vollkommenen inszenatorischen Nacktheit bei Lars von Triers Idioten und schließlich Perdita Durango, der Mitreiter auf der Welle des Tarantinoesken Kinos, der mit seiner zugespitzten, ungebrochenen Sympathie für die gewalttätigen Protagonisten aus dem Gangsterkino der 90er heraussticht.

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