Die 90er Jahre: Die besten Hardrock-Alben des Jahrzehnts

Babes, billiger Fusel und große Posen. Während wir auf unsere Zeitreise die elektronischen Alben und den Britpop mit ein wenig Wehmut hinter uns lassen, verbleiben wir bei den breitbeinigen Macho-Posern eher ungern und gönnen uns doch der Vollständigkeit halber einen kurzen Überblick auf die Hard Rock Alben. Das Genre stand wie kaum ein anderes für die 80er und wurde zu Zeiten von Grunge und der Neo-Punkwelle tunlichst vermieden. Dafür erlebte es aber plötzlich zum Ende des Jahrzents eine ungeahntes Comeback, weil die Schweden sich wieder der ursprünglichen Rebellenattiüde des Hard-Rock annahmen und diese weit zurück an die Punk Rock Wurzeln führten. Wir zeigen an dieser Stelle mit Guns`n Roses, daß auch dieses Genre durchaus Qualität zu bieten hatte und die Hellacopters dem Punk die Solis beibringen konnten. Dem Rest wünschen wir trunkenes Vergnügen mit Ugly Kid Joe und den Proll-Rockern von den Backyard Babies.

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Kurzfilm der Woche: God Respects Us When We Work, But Loves Us When We Dance

Zur Abwechslung mal so etwas wie eine Dokumentation als Kurzfilm der Woche… aber keine gewöhnliche. God Respects Us When We Work, But Loves Us When We Dance ist von Les Blank und dokumentiert das Hippieleben im Sommer des Jahres 1967 in Los Angeles. Hippies den Tod zu wünschen ist ja auch irgendwie 90er und mittlerweile darf man dürfen wir Gott sei Dank wieder einfach nur nostalgisch zurückblicken und uns sehnsuchtsvoll wünschen ebenfalls in der Zeit der freien Liebe, der Blumen und bewusstseinserweiternden Substanzen gelebt zu haben. Peace!

Hippies and flower children dance and create rituals at the historic Los Angeles “Love-In” of Easter Sunday, 1967. This ’60s classic documents a once-in a lifetime phenomenon, preserving all the fashions, energy and idealism of the first “alternative lifestyles.” Psychedelic special effects! 20 minutes. (Included on Six Short Films of Les Blank. )

God Respects Us When We Work, But Loves Us When We Dance (USA 1968)

Regie: Les Blank

via KFMW

 

Die 90er Jahre: Die besten Tragikomödien des Jahrzehnts III

Ja… wir haben noch ein paar Tragikomödien, die das cineastische Jahrzehnt der 90er entscheidend mitgeprägt haben und auch heute noch unbedingt sehenswert sind. Wie schon die letzten Male aufgefallen sein dürfte, ist in diesem Genre vieles möglich: mal kippt es fast komplett zur Tragödie um, mal obsiegt das Lachen eindeutig, mal hält es die Waage und ein anderes Mal flirtet es mit surrealen, grotesken Momenten. So jedenfalls in der australischen Farce Bad Boy Bubby und Woody Allens sarkastischem Biopic Harry außer sich. Friedvoller, traditioneller geht es dagegen in den humanistischen Tragikomödien Grüne Tomaten und EDtv zu, auch wenn diese beiden ebenso eine ordentlich gesellschaftskritische Komponente besitzen. Diese spielt ohnehin in fast allen Filmen dieses Artikels eine Rolle. Egal ob als sarkastische Vorstadtsatire wie in Happiness oder als schillernde Auseinandersetzung mit Transgender-Topoi wie bei Priscilla – Königin der Wüste. Die besten Tragikomödien sind eben auch oft politisch oder zumindest gesellschaftskritisch motiviert, jedoch ohne, dass sie von ihren Themen inhaltlich erschlagen werden…

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Schreibmaschinenskulpturen von Jeremy Mayer

Es gibt ja dieses gewisse Unbehagen, das einen Menschen instinktiv überkommt, wenn er mit künstlichen Humanoiden konfrontiert wird. Genau dieses Unbehagen löst auch die menschliche Schreibmaschinenbüste von Jeremy Mayer aus… dann Interesse… Faszination und schließlich pure Begeisterung. Es ist schon erstaunlich, mit wieviel Kreativität der Mann aus totem mechanischen Material etwas schöpft, was nicht nur lebendig sondern sogar beseelt aussieht. Da könnten sich so manche Entwickler humanoider Roboter eine große Scheibe von abschneiden. Oben sein neustes Werk Bust V (Grandfather). Nach dem Klick folgt noch ein Video des Entstehungsprozesses dieser beeindruckenden humanoiden Skulptur, sowie ein Kurzbericht von cnet über Jeremy Mayer.

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