Troma’s Father’s Day Artwork von Tom Hodge

via Filmfreunde

Okay… Troma… Independent-Trash-Company. Surf Nazis must die, The Toxic Avenger, Class of Nuk’em High; so was halt. Irgendwie ziemlich überschätzt meiner Meinung nach. Der Großteil der Filme, die ich kenne, ist ziemlich lame und richtige Trashfreude kommt höchstens durch einen gewissen Nostalgiebonus auf. Das Plakat zum neuen potentiellen Indie-Hit gehört hier aber trotzdem rein. zeigt es doch ganz schön, wie irgendwann alles dahin zurückkommt, wo es hingehört. Troma machen trashige, überfrachtete 80er Artworks, Tarantino und Rodriguez krallen sich diese, packen Pop drauf und kreieren damit Filmposter für Kassenschlager. Troma krallen sich diese Hit-Artworks und bastlen daraus wieder Trash. Der ewige Kreis… oder so ähnlich. Designt wurde das Teil übrigens von Tom Hodge, der echt mal ein Händchen für schräge, übervolle Filmplakate hat, die den halben Film erzählen (und tausendmal lebendiger wirken, als die minimalistischen Zero-Artworks einiger heutiger Filme). Und weil ich gerade so unglaublich viel Freude daran habe, mich durch dessen Blog zu nerden, gibts noch zwei seiner Entwürfe nach dem Klick.

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Scream-Retrospektive zur Einstimmung auf Teil 4 der Slasher-Saga I: Das Original

Wes Craven muss schon ganz schön dicke Eier haben oder ein hoffnungslos naiver Optimist sein, dass er es sich tatsächlich traut einen vierten Teil der Scream-Franchise ins Kino zu bringen. Immerhin war Scream von Anfang an als Trilogie angelegt, was der Stoff an und für sich keinesfalls selbstverständlich hergibt. Dann die Tatsache, dass die Scream-Filme von Teil zu Teil dünner und unspannender wurden. Ganz zu schweigen von der miesen Erfahrung, die aus der Geschichte der Slasher-Fortsetzungen resultieren dürfte: Jason? Totgemetzelt. Freddy? Irgendwann nur noch ein Schatten seiner selbst. Mike Myers? … Sprechen wir nicht darüber. Und schließlich der letzte und wesentliche Punkt. Scream, damals schon das Revival eines totgesagten Genres, wirkt in Zeiten der Saws und Hostels gleich wie ein doppelter Anachronismus. Die darin gezeigte Gewalt, die im Mainstreamkino der 90er tatsächlich noch ungewöhnlich war, wurde für ein Massenpublikum mittlerweile derart pervertiert, inflationiert oder einfach detaillierter aufbereitet, dass Scream selbst in der uncut-Version scheinbar wie der brave Großvater heutiger Blutorgien wirkt. Sei es drum… Wes Craven beweist Mut (oder Dummheit); und so startet Scream 4 diese Woche in unseren Kinos. Und für alle, die sich auf ein nostalgisches Wiedersehen mit dem – in diesem Fall gleich doppelt nostalgischen – Slasherklassiker freuen (so wie ich), gibt es an dieser Stelle eine kleine kritische Würdigung der drei Vorläufer. Wir beginnen mit Scream 1, dem Klassiker von 1996. Die beiden Fortsetzungen folgen in einem seperaten Artikel.

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Christian Ulmen lädt ein… Testscreening zu “Jonas”

Christian Ulmen hat’s wiedereinmal geschafft noch absurder zu werden: Er mimt einen 18 (!) -jährigen Schüler der Brandenburger Gesamtschule Paul-Dessau. Diese gibt dem längjährigen sitzenbleiber JONAS (Christian Ulmen) die letzte Chance auf einen Schulabschluss. Wie von Christian Ulmen nicht anders zu erwarten war, hat er tatsächlich 6 Wochen in einer echten 10. Klasse mit echten Lehrern und echten Schülern gedreht. Der mit Sicherheit sehr skurrile Film wird jetzt im Rahmen eines Testscreenings ausgewertet und wer noch schnell genug ist, kann sich anmelden diesem beizuwohnen. Am Ende sollen Fragebögen klären welche Schwächen der Film noch hat und welche Marketingstrategien beim Publikum ziehen könnten.

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Neuer Pixar-Short “La Luna”

Pixar-Kurzfilme sind immer ein Grund zur Freude, taugen sie doch meistens zu weitaus mehr, als bloß ein Vorfilm vor der Hauptattraktion des cineastischen Abends zu sein. Daher freue ich mich umso mehr auf den kommenden Animated Short “La Luna”, der allem Anschein nach einer der erwachsendsten Pixar Kurz- oder Animationsfilme überhaupt werden dürfte. Der von Enrico Casarosa inszenierte Film erzählt eine klassische Fabel vom Erwachsenwerden, in der Hauptrolle ein kleiner Junge, der seinen Vater und seinen Großvater zum ersten Mal zur Arbeit – in einem kleinen Fischerboot begleitet. Sowohl offizielle Storysynopsis als auch das kleine Still oben machen Appetit auf mehr und versprechen einen melancholischen, ruhigen und wunderschön animierten Kurzfilm. “La Luna” wird seine Premiere am 11.6.2011 auf dem Internationalen Animationsfilm Festival in Frankreich feiern. Nach dem Klick noch die offizielle Zusammenfassung des Shorts sowie eine Bildmontage mit Entwürfen der Hauptcharaktere.

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Musikvideo der Woche

Das wahrscheinlich bekloppteste Metal-Video seit “I wanna rock” von Twisted Sister.

 

Barbarion – My Rock (2011)

Regie: Dave Bug

Album:AAAAARRGGHHH! (heißt wirklich so, Anmerk. des Autors)