Star Wars Day: The Force of the 4th of May

Jepp, heute ist der vierte Mai und damit Star Wars Day. Und da dieser respektvoll begangen gehört und wir uns ein wenig von den ganzen Nerdblogs da draußen abheben wollen (ähhmm), gibt es an dieser Stelle kein Mashup, keine Geekware, keine Parodie und keinen Hinweis auf Family Guy… Nur das Originalposter und den Originaltrailer aus dem Jahre 1977 (die übrigens beide nicht im geringsten erahnen lassen, zu welchem epischen Phänomen sich die Weltraumsaga entwickeln sollte). Happy Star Wars Day, may the Force be with you… und so weiter…

.

Animated Short der Woche: Rubicon

Wie schafft der Bauer Wolf, Schaf und Kohlkopf über den Fluss, ohne dass der Wolf das Schaf oder das Schaf den Kohlkopf frisst, wenn in sein Boot jeweils nur genau eines der Dinge passt…? Das Rätsel kennt natürlich jeder, und die Auflösung wohl auch. Was Gil Alkabetz allerdings in seinem Kurzfilm “Rubicon” daraus macht, ist schon ziemlich abgefahren: In leisen, feinen Tönen erzählt, wirft die klassische Geschichte mit Permutationen um sich, spult Möglichkeit nach Möglichkeit ab und wird dabei immer skurriler und surrealer. Das hat dann schon etwas von Samuel Becketts exzentrischen Narrationsreihen. Mathematisches Chaos im Zeichentrickstil: Dreist, albern, sich bis zur vollkommenen Meta-Auflösung selbst zerfleischend und dabei dennoch stets gewitzt und intelligent. Für alle, die bisher hinter dem Mond gelebt haben, gibts dann trotzdem noch die reguläre Auflösung des Wolf-Schaf-Kohl-Rätsels nach dem Klick.

Rubicon (1997)

Regie, Animation: Gil Alkabetz

Sound: Michael Dempsy

via Seitvertreib

weiterlesen

Die 90er Jahre: Die besten Tragikomödien des Jahrzehnts II

Irgendetwas müssen sie den Amis Ende der 90er in ihre Longdrinks gekippt haben. Ausgerechnet Hollywood, das uns noch anfangs mit empathisch-naiven Komödien wie Mrs Doubtfire oder Peter Pan eine zuckersüße Heile Welt mit Moralgarnierung servierte, dekonstruierte plötzlich genüsslich das eigene Ideal der amerikanischen Saubermann-Familie und führte in einer bis dato ungewohnten Bissigkeit hinter die Fassade des amerikanischen Traums. Den bitteren Tiefgang des europäischen Kinos wollte zwar auch keiner so wirklich, aber als selbst Jim Carrey plötzlich seiner eindimensionaler Rolle als Hollywoods Grimassenschneider den Mittelfinger entgegen streckte, Anarcho Komiker verkörperte und ins Satire-Fach wechselte, war klar, dass dies der Beginn einer neuen tragikomisch grotesken Zeit sein konnte.

weiterlesen

Monty Python – Almost the Truth auf Arte+7

Seit Sonntag läuft auf Arte die sechsteilige Dokumentation “Monty Python – Fast die ganze Wahrheit” (Almost the Truth – The Lawyers Cut). Und wie es sich gehört, wird das ganze auch auf Arte+7 zum britisch-absurden Verzehr feilgeboten.

London, nach dem Krieg. In der ersten Folge ihrer Making-of-Reihe erzählt die Komikertruppe Monty Python von ihrer Kindheit, der Beziehung zu ihren Eltern und ihrer Inspirationen, die vor allem aus den Radioshows Anfang der 60er Jahre bezogen. Doch auch ihrer Lust, die ehrerbietige britische Gesellschaft anzugreifen – wobei sie weder die Queen noch die Religion scheuten – verleihen sie Ausdruck. Und vor allem schildern sie in der ersten Folge, wie sie sich eigentlich kennenlernten und ihre Kreativität bündelten, zuerst beim Satiremagazin “Help!”, dann über die erste Comedyshow im Footlight’s Club bis zu ihren ersten Comedyshows “That was the week that was” und “The Frost Report”, die in der BBC zu sehen waren.

Nach dem Klick die weiteren Folgen, die  bis dato online sind:

weiterlesen