Radiohead – The King of Limbs: Neues Album am 19. Februar

Ja, Freunde der Sonne. Das ist kein Scherz. Radiohead veröffentlichen diese Woche noch ihr neustes Album “The King of Limbs”. Und wie schon bei “In Rainbows” (das ja auch plötzlich einfach so da war) gibt es den Output erst einmal nur digital, um dann später als Vinyl und CD Package nachgereicht zu werden. Im Gegensatz zum direkten Vorgänger wird es allerdings keine kostenlose bzw. “pay-what-you-want” Downloadmöglichkeit geben, sondern einen fixen Preis von 7€ für die MP3- und 11€ für die Wave-Version. Das Package, die so genannte “Newspaper Version” des Albums (Zwei 10″ Vinyls, eine CD, ein schickes, ausuferndes Artwork) soll inklusive digitaler Version 36€ (MP3) bzw. 39€ (Wav) kosten. Allein schon die Deklarierung von “The King of Limbs” als “First Newspaper Album (perhaps)” macht mehr als neugierig auf das Paket, verspricht es doch ein fantastisches Radiohead-Artwork im XXL-Format (und Radiohead hatten schon immer ein Händchen für geniales Verpackungsdesign). Beide Version können hier bereits vorbestellt werden, die digitale Version steht dann am Samstag zum Download zur Verfügung. Für das haptische und visuelle Erlebnis muss man sich wohl noch bis Mai gedulden… Aber verdammt Leute, ist das Leben nicht schön?

Der Vollständigkeit halber: Grammy Awards 2011

Ja, ne… der Grammy als wertvolle Auszeichnung für die Musikwelt. Ob das überhaupt jemals der Fall war, darf stark bezweifelt werden. Aus unzähligen Veröffentlichungen werden ein paar rausgepickt, die dann von einer kleinen ‘erlesenen’ Jury ordentlich gefeiert werden. Mittlerweile gibt es für jede überflüssige Kategorie eine Auszeichnung und dementsprechend zieht sich die gigantische Promotionveranstaltung für die Musikindustrie immer ganz schön in die Länge. Vom Unterhaltungswert meistens noch einige Stufen unter der Oscarverleihung und von der tatsächlichen Relevanz für die beteiligten Künstler – abgesehen von der Möglichkeit die Plattenverkäufe anzukurbeln – eher gering. Oder um es mit Eddie Vedders Worten zu sagen: “I don’t know what this means. I don’t think it means anything”. Immerhin kann man die Uhr nach der jährlichen Verleihung stellen… und die Gewinner des Jahres 2011 sollen dann an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben

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