Thom Yorke vs. Justin Bieber

Ok, Bashing gegen einen  harmlosen Teenie-Star ist nicht gerade sonderlich lobenswert, aber dieser Mash-Up aus einem lahmen CSI-Auftritt von Justin Bieber und “Lotus Flower” von Radiohead ist einfach zu gut.

via Testspiel

Update: The Social Network – 5 Tracks zum Free Download

Update: Da Trent Reznor letzte Nacht tatsächlich den Oscar für Beste Filmmusik bekam, hole ich den Artikel vom letzten Jahr wieder nach oben.

Bald erscheint der neue Film von David Fincher, einstmals Hollywoods Visionär und Querdenker im Bereich Mainstream-Kino. Diesen Titel hat er durch maue Filme mittlerweile an Chris Nolan abgeben müssen, und ob sein neues Werk über Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nicht doch arg der Zensurschere zum Opfer fällt, darf gespannt abgewartet werden. Zumindest der Blick auf den Score, für den Fincher seinen Intimus Trent Reznor gewinnen konnte, lässt wieder mehr Düsternis erwarten. weiterlesen

Kurzfilm der Woche: Please!

Gerald Butler (300, Gamer) als erfolgloser Autor, der aufgrund eines Schicksalschlags Russian Roulette spielt und für den doch am Ende des Tages alles ganz anders kommt.

Please! (UK 1999)

Idee, Buch Regie: Paul Black

Darsteller: Gerard Butler, Kate Ashfield, Danny Midwinter

Laufzeit: ca 15 Minuten

And the Loser is… Goldene Himbeere 2011

Nachdem die Oscarverleihung mit dem Minimum an Überraschungsmomenten aufwarten konnte, lohnt sich doch ein kurzer Blick auf die andere, die dunkle Seite des Filmgeschäfts. Wie jedes Jahr wurden auch 2011 einen Abend vor der Oscarverleihung mit den goldenen Himbeeren – The Razzie Awards – die schlechtesten Filme des vergangenen Jahres prämiert.

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Oscar 2011: The Social Network

The Social Network ( David Fincher)

(USA, 2010)

“The World Is Your`s. Der Film “Scarface” von Brian de Palma zeigte eindringlich den Aufstieg und Fall eines Mannes, der mehr erreicht als er sich je als unbekannter Niemand erträumte, dafür Freundschaften skrupellos beendet und letztendlich doch einsam stirbt. Facebook Mitbegründer Mark Zuckerberg ist weder tot , noch dealt er mit Kokain. Er hat für sich eine Droge gefunden, die ihm mehr zu bedeuten scheint, als  ein soziales Umfeld und der Harvard Abschluss: Anerkennung und einen sozialen Status, der es ihm ermöglicht exklusiv zu sein und nebenbei die Leute auszusperren, von denen er einst geschmäht wurde. Laut Eigenaussage lebt der gerade 26 Jahre Multi-Milliadär in einem kleinem Appartment. Wo Hip Hop Millionäre Schlösser erbauen lassen, will Zuckerberg nur eines, weiter  expandieren. Was der Grund für diese seltsam anmutende Manie ist, versucht David Fincher in seinem Film “The Social Network” anhand der Buchvorlage “”The Accidental Billionaires” von  Ben Mezrich zu skizzieren. weiterlesen

Überblick aller bisher veröffentlichten 90er Filmretrospektiven

Halbzeit… und da ich die nächsten neun Tage in Gex und Genf weile und die 90er Filmretrospektiven daher für kurze Zeit ruhen werden, gibt es an dieser Stelle – wie schon beim letzten Mal – einen kurzen Überblick aller bisher veröffentlichten Retrospektiven. Aber das ist noch nicht alles… In der nächsten Woche werden wir uns in einem epischen Battle der beiden Filmjahrzehnte anschauen, wie diese in den einzelnen Genres gegenüber dem Konkurrenzjahrzehnt abschneiden. 90er Kino vs. 00er Kino… Wer hat wo die Nase vorn? Bis dahin erst einmal schön komprimiert die bisherigen Top-Filme der Dekade. Nach dem Klick…

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Links fürs Wochenende

Exzesse des Bunten

Jens Jessen über die nicht verebbende Begeisterung an Franz Marcs bunten – und wenn es nach Jessen geht kitschigen – Naturbildern mit blauen Pferden und roten Rehen.

“Ein goldener Moment in der Geschichte des deutschen Feuilletons”

Der Umblätterer in einem sehr ausführlichen, mehr als lesenwerten Interview mit dem Geisteswissenschaftler und Feuilletonisten Hans Ulrich Gumbrecht.

Auf Kaffeefahrt – Ein Erlebnisbericht

Poppe twittert live von einer Kaffeefahrt und hat die Zusammenfassung seiner Erlebnisse nun auch in sein Blog gestellt. Irgendwie ganz schön gruselig das.

‘Ich glaube es hackt.’

Die Werbeagentur Jung von Matt fragt bei den Helden an, ob sie nicht – für die mittlerweile sattsam bekannte Plakatwerbung – Testimonials für die BILD werden wollen. Und Judith Holofernes reagiert mit einem wunderbaren Rant offenen Brief.

Oscarnacht-Livechat…

…der Fünf Filmfreunde, Moviepilot und Film-zeit.de. Sonntag Abend, wenn die Party in Hollywood steigt. Nicht verpassen. Spätestens dann ist das Wochenende gerettet.

Duslog.tv

Auch 2011 begleiten Lukas Heinser und Stefan Niggemeier den Eurovision Songcontest in einem eigenen Blog.

Kleine Radiohead-Presseschau:

Nachdem wir “The King of Limbs” hier pflichtbewusst abgefeiert haben, interessiert uns doch auch, was die anderen sagen.  Pitchfork beschäftigt sich mit der Enttäuschung und Begeisterung, die das neue Material auslösen kann, Oliver Ding attestiert auf Plattentests, dass “The King of Limbs” das perkussivste Album Radioheads sei, Erich Renz findet bei Laut.de in seiner Track by Track Review ein Album, dessen Schatten auf die aktuelle Musikindustrie bei jedem Hören größer wird. Lennart von Auftouren knüpft sich auch einen Song nach dem anderen vor und genießt dabei ein sowohl bescheidenes als auch wunderbares Album, während der NME während der First Listening Session vor allem Ähnlichkeiten zum “Kid A”-Nachfolger Amnesiac feststellt. Positiv gestimmt sind übrigens alle dieser Reviews. Für negative Meinungen lohnt es sich dann eher die Foren und Leserkommentare abzugrasen. Einige sind zum Beispiel bei der kollaborativen Live-Review von 78s zu finden.

Letztes Jahr auf Seite360:

Rinko lässt die EPs der Hurts und Drums zum Zweikampf in den virtuellen Ring steigen, Florian lästert über den Eurodance der 90er Jahre und findet einen Haufen verfilmenswerter Bücher. Die Redaktion schwelgt Dank Tim Burton in einer großen “Alice im Wunderland”-Nostalgie und nimmt sich den vergessenen Alben der 00er Jahre an.

Musikvideo der Woche

Jap, es gab noch Zeiten wo die Labelbosse 100 Dollar Scheine als Taschentuch benuzten und ihren Artists Musikclips auf Kurzfilmlänge und sichtlich großen Budget gönnten. Die in den 90er sehr erfolgreiche Alternative Rock Band Bush legte das Geld immerhin für einen aufwendigen und verstörenden Videoclip an, der offensichtlich von dem Horrofilm “Die Fliege” inspiriert wurde und das Set von David Finchers “Se7en” benutzte.

[myspace 596775135]

Bush – Greedy Fly (1997)

Regie: Markus Nispel

Album: Razorblade Suitcase

…And you will know us by the Trail of Dead – Conrad Keely über seine Comics

Bei all der Radiohead-Hysterie diese Woche sollte man nicht vergessen, dass vor Kurzem eine andere große Indie Rock Band ebenfalls ein musikalisches Meisterwerk veröffentlicht hat. Tao of the Dead von …And you will know us by the Trail of Dead ist laut, bunt, progressiv, eklektisch und rockt zugleich wie Sau. Außerdem hat es – wie schon die Alben zuvor – ein vollkommen überladenes, kitschiges und zugleich auf irgendeine abstruse Weise großartiges Comicartwork zu bieten. Hier im Video quatscht Sänger und Zeichner Conrad Keely ein wenig über seine Comics, deren Entstehung und den Zusammenhang mit der Steampunk-Ästhetik.

via Nerdcore

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Die 90er Jahre: Die besten surrealen Filme und die besten Mysteryfilme des Jahrzehnts

Das Mystery-Genre war in den 90ern – ebenso wie der Surrealismus seit jeher – eine filmische Gattung die eher an der Peripherie stattfand. Für ein Massenpublikum waren die Themen der Filme meist zu obskur, die Erzählhaltungen zu distanziert. Aber abseits von Hollywood gelang es dem Genre dennoch sich eine treue Fangemeinde zu erarbeiten. Insbesondere die Filme von David Lynch – der auch in den 00er Jahren überfleißig war – haben sich zu echten Kultfilmen der Szene entwickelt. Und dann gab es da natürlich noch den berühmten Mysteryboom in der zweiten Hälfte der Dekade: Angestachelt durch die TV-Erfolge von Akte X und schließlich den Höhepunkt mit dem Kassenschlager und Instantklassiker “The sixth Sense” erlebend. Ironischerweise brachte die folgende Schwemme an Mystery-Epigonen keinen einzigen herauragenden Genrebeitrag hervor, stattdessen nicht viel mehr als ein müde Reihe an Plagiaten, die in die 00er Jahre hinüberschwappten, um das Publikum dort zu langweilen. Anyway, trotz des subkulturellen Flairs des Mystery, trotz der praktischen Nichtvorhandenheit des Surrealismus in den Kinosälen, gibt es hier auch in den 90ern so manches Entdeckenswertes. Wir haben es gesammelt…

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Animated Short der Woche: The Wacky Wabbit

Heute mal sehr sehr klassisch… aber auch die dunkle Seite von Bugs Bunny entlarvend… Dieser greift hier nicht nur vollkommen grundlos den harmlosen Goldgräber Elmer Fudd an (der zudem noch mit seiner Goldsuche den Kampf gegen die Nazis unterstützt), sondern versucht sogar seinen Rivalen in die Luft zu sprengen und begräbt ihn schließlich bei lebendigem Leibe. Ein äußerst düsterer, misanthropischer Warner Bros Cartoon aus dem Jahre 1942.

The Wachy Wabbit (USA 1942)

Regie: Robert Clampett

Drehbuch: Warren Forster

Musik: Carl Stalling

Kid C? – Rezension zu Radioheads “The King of Limbs”

Als pünktlich zur Jahrtausendwende der neuste Radiohead-Output Kid A angekündigt wurde, geschah dies jenseits jeglicher Normen der Musikindustrie: Keine Singleauskopplungen, keine Musikvideos, keine Interviews, stattdessen nur ein Haufen Blips, die eine irritierte, ratlose aber umso neugierige Hörerschaft zurückließen. Nachdem Radiohead 2003 ihre Arbeit mit EMI beendet hatten, veröffentlichten sie erst vier Jahre später ihr neustes Album “In Rainbows”: In Eigenregie, vorerst nur als digitalen Download, dem Hörer überlassend, wieviel er für das Material zahlen wollte….Und jetzt das. Innerhalb einer Woche wird ein neues Album angekündigt, ein Musikvideo veröffentlicht und das Album sogar einen Tag vor regulärem Verkauf online gestellt.

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Klaus Kinskis “Jesus Christus Erlöser” komplett online

Habe zu dem Teil ja hier schon einmal meine Gedanken niedergeschrieben. Nur so viel: Jesus Christus Erlöser ist ein Ereignis, auch ohne die Störungen und Kinskis Tobsuchtanfälle… Mit diesen aber erst Recht. Der gesamte Zusammenschnitt der legendären Lesung ist nun auf youtube aufgetaucht. Unbedingt ansehen!

via Mururoar

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Die 90er – Die besten elektronischen Alben des Jahrzehnts III

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