Januar 2011

Heute ein berauschender Trip, der die Grenzen zwischen virtueller Welt und Realität auflöst. Ein 18 minütiges verstörendes Meisterwerk.

Play (USA 2010)

Regie: David Kaplan, Eric Zimmerman

Making-Of: http://futurestates.tv/episodes/play

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…ist, wenn man vorm Computer  sitzt, alles andere als einfach. Mit dem Countdown von donothingfor2minutes wird einem dies zumindest ein bisschen erleichtert. Vor allem mit dem Wissen, dass bei der kleinsten Mausbewegung während der ablaufenden 2 Minuten ein hämisches ‘Fail’ in roter Farbe aufblitzt. Ob das Meeresrauschen der Seite dagegen beim Entspannen hilft, sei mal dahin gestellt. Unabhängig davon ist es einfach schön, mal mit dem eigenen, hektischen und vor allem rastlosen Surfverhalten konfrontiert zu werden. In diesem Sinne: Just relax!

via Kraftfuttermischwerk

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“Mix me Baby, mash me Baby, recreate me Baby!” Das Musikjahr 2010 kann nicht zu den Akten gelegt werden, so lange wir nicht ordentlich den Popkleptomanen und Rekonstruktivisten/Dekonstruktivisten gehuldigt haben. Mashup findet immer noch irgendwie an der Peripherie des ganzen Popbetriebs statt und selbst die ‘Stars’ der Szene werden von der breiten Öffentlichkeit eher marginal rezipiert. Umso wichtiger ist es, hier mal eine Lanze für die Masher und Mixer zu brechen. Girl Talk hat 2010 mal wieder gewütet, The Kleptones sogar gleich zweimal…. Summa Summarum drei ausgezeichnete Bastardpop-Alben aus dem vergangenen Jahr. Hier wollen wir sie noch einmal abfeiern…

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Und nocheinmal spannende und gute Thriller aus den 90er Jahren: Dieses Mal mit vielen Film Noir Reminiszenzen, gleich zwei Takeshi Ktano Filmen (der ja bereits im zweiten Teil für anbetungswürdig befunden wurde) und auch ein bisschen Hollywood Big Budget Ware, die nichtsdestotrotz zu begeistern wusste…

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VÖ: 21.01.2011

Hat hier heimlich ein Rollentausch stattgefunden? Vor 3 Jahren konnte Duffy noch mit ihrem an Dusty Springfield orientierten Album abräumen, während Adele sich mit 19 mehr an den Northern Soul ihrer englischen Heimat anlehnte und etwas im Schatten von “Mercy”, dem großem Hit ihrer Kollegin stand. Zum Glück hatte damals eine Legende genauer hingehört und so darf  man sich verwundert die Augen, respektive Ohren reiben, dass  hier unter anderem Rick Rubin (Johnny Cash, Slayer, Jay-Z) seine magischen Producer Hände über seinen neuen Schützling gelegt hat. Er hat Adele zusamen mit Paul Epworth zu einem erwachseneren Sound verholfen, der das große amerikanische Songbook genau studiert und zu schätzen weiß. Der Sound wirkt mit der Kurskorrektur Richtung Westen nicht mehr so englisch unterkühlt, sondern warm, sehr sehr soulig und sexy.

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Unsere Videospielberichterstattung darbt ja so ein wenig vor sich hin, aber Little Big Planet 2 komplett zu ignorieren wäre eine wahre Schande… Immerhin haben sich in dem Jump N Run und Gamebaukasten bereits in der Betaversion unzählige Kreative ausgetobt… Dass das Spiel tatsächlich was auf dem Kasten hat, gibt es zum Beispiel hier nachzulesen. Wäre echt ein Grund, sich ne PS3 zu kaufen…

Portal

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Wikipedia: Kuriositätenkabinett

Zum Zehnjährigen der beliebten Onlineenzyklopädie eine kleine Sammlung vollkommen irrelevanter Fakten und Lexeme. Zeitkiller!

“Phylo” – ein Online-Game das direkt zur Genforschung beiträgt.

Forscher der Fakultät für Computerwissenschaften der McGill University im kanadischen Montreal haben ein Spiel entwickelt, welches die Fähigkeit des Menschen nutzt Muster besonders schnell erkennen und einordnen zu können.

Moderne Stigmata

Schöner Kommentar zum Vergessen und Nichtvergessen im Netz, der die Niggemeier-Geschichte in einen Kontext mit Nerdcore vs. Euroweb setzt.

Firmen und Shitstorms: Wie wirken sie?

Gedanken und Zahlenspiele von Robert Basic zur Ökonomie eines Shitstorms im Falle Euroweb

Und das sollte sich der potentielle Euroweb-Kunde dann auch nochmal anschauen…

Und wenn noch tiefer recherchiert werden möchte…

Knebelverträge

Wurde zwar schon an anderer und wahrscheinlich kompetenter Stelle als BILD ausführlich drüber berichtet, aber trotzdem macht es mal wieder betroffen in welche Abhängigkeit sich Menschen für zweifelhaften Ruhm begeben und wie knallhart die Fernsehindustrie hinter ihrer trashigen Kulisse ist.

“Ich wollte schon immer die beste Website im Netz haben”

Aus aktuellem Anlass spontan veröffentlichte Kurzreportage über René Walter von Nerdcore Crackajack

Creed vertreibt Wölfe

Ich wäre auch gerannt…

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Ich möchte mich nicht herausreden, ich möchte auch nicht belehren. Ich möchte einfach nur davon berichten, und sei es nur, damit ich es selbst begreifen…

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Die Jungs waren bei ihrem visuellen Mash – Up aus Facebook, Photoshop, Youtube in der Tat sehr busy. Video der Kategorie “Warum ist da noch keiner drauf gekommen ?”

The Limousines – Very Busy People

Regie: Mathieu Wothke

Album: Get Sharp

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Sehr schöne Fotoserie von Aled Lewis. Hätte am liebsten gleich alle der Bilder gepostet, aber der Appetizer muss genügen. Den Rest gibt es hier zu bestaunen… Jedes einzelne ein kleiner Juwel.

via Fubiz

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Nachdem das Actionkino der 90er Jahre sehr von den USA dominiert war, wird es bei den Thrillern weitaus internationaler und bunter. Und wenn man sich in den 00er Jahren fragen durfte “Ja wo sind denn die guten Thriller?” so gibt es in den 90ern die volle Dröhnung Spannendes und Mitreißendes aus der Crime-Welt. Das hier ist Teil 2, weitere werden folgen.

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Düster, Futuristisch, gravitätisch.

ETA ( 2008 )

Regie: Henrik Bjerregaard Clausen

Original Music & Sound Editing: Rasmus Kudahl Kaae Munch

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http://twitter.com/#!/nerdcoreblog

http://www.crackajack.de/

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Ich muss zugeben, dass mir die Firma Euroweb bis gestern Mittag kein Begriff war. Ich wusste zwar sehr wohl davon, dass sich im Internet so manche Firmen tummeln, vor denen in Blogs und auch traditionellen Medien gewarnt wird und ich wusste sehr wohl auch, dass manche dieser Firmen äußerst pikiert auf negative Publicity reagieren und dabei ganz gerne auch mal zu Abmahnungen, Videolöschungen und ähnlichem greifen, die Firma Euroweb ist mir in diesem Zusammenhang aber eher peripher aufgefallen, so dass mich weder ihr Name noch ihr geschäftliches Treiben beschäftigt haben. Das hat sich geändert. Denn mir war sehr wohl das großartige, herrlich heterogene Blog Nerdcore ein Begriff.

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Die 90er Jahre waren ein ausuferndes Jahrzehnt für Thriller und Krimis. Neben den klassischen Crime-Stoffen war es vor allem der Serienkillerfilm, der einen zweiten Frühling erlebte. Natürlich sind auch hier die Genregrenzen oft fließend: Viele der hier genannten Filme könnten ebenso gut in der Horrorecke stehen; von den unzähligen – oft pubertären – Slasherrevivals heben sie sich aber deutlich sowohl in ihren Ausgangspunkten als auch Umsetzungen ab. Ein perfekter Serienkillerfilm arrangiert psychologische Tiefgründigkeit mit ganz realem physischen Terror, sucht nach Motiven und Ursachen, ermittelt ebenso akribisch, wie er akribisch tötet und schafft dabei eine unheilschwangere, düstere Atmosphäre. So werden die guten dieser Filme nicht zum bloßen Thriller sondern zum komplexen Persönlichkeits- und Gesellschaftsporträt, wenn nicht gar zu brutalen, düsteren und apokalyptischen Anthropologien.

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