2011: Die Newcomer – Seite 360 wagt einen Blick in die Zukunft

Tja, da geht das Jahr seinem Ende entgegen und wir sind schon mit unseren Gedanken in 2011. In unserem Watchout für 2010 hatten wir eine recht hohe Trefferquote, daß The Drums am Ende des Jahres nur in mittelgroßen Clubs spielen, Hurts die Charts aufrollen und The Soft Pack auch weiterhin keiner kennt überrascht auch uns dann aber schon ein wenig. Die Progonose für 2011 ist um ein Vielfaches schwieriger, da sich auch Ende 2010 keine genaue Richtung erkennen lässt und sich in den Charts Electro Geblödel wie Laserkraft 3D  mit astreinen Soul-Pop von Aloe Blacc die Hand gibt. Ellie Goulding hingegen legte zwar einen ordentlichen Jumpstart hin, aber scheint am Ende des Jahres aus der Puste gekommen zu sein. So begeben wir uns auf der Suche nach den neuen Mumford & Sons, die Dry The River sein könnten, fürchten eine neue Konsensband namens Morning Parade und  lassen uns vom spritzigen Indie-Pop von Joy Formidable miteißen.

Morning Parade

Delphic als Rockband, One Republic goes Trance, Coldplay engültig als Aha-Coverband? Leute, wir haben Angst.

Dry The River

Folkies können sich 2011 zu diesen Klängen wohlig wärmen lassen.

Far East Movement

Erhöhte Tanzbarkeit mit No-Brain Faktor und frechen Michael Jackson Zitaten?  Kann geil werden oder im Vorprogramm der Atzen enden.

The Knocks

Pfeifen war schon immer probates Mittel um in die Charts zu kommen. The Knocks haben noch Gute Laune dabei und sind wohl schon für den Sommer vorbereitet.

Jamie Woon

Die Generation Twillight bekommt hier einen gut aussehenden Jüngling, der netten Grime-Soul produziert. Irgendwie schon sehr Pop, und irgendwie hat es doch etwas.

Minks

Nein, Shoegaze oder Dream Pop  ist auch 2011 nicht tot. Dafür sorgen Minks mit ihren verträumt melancholischen Songs.

Veronika Falls

Rumpeliger Chillwave mit Punk Spririt wird wohl weniger einer Charts-Thema als der Sound einer neuen unbekannten Lieblingsband.

Jessie J

Würde man hier Trend-Charts einführen, wäre Jessie J wohl ganz oben. Sieht aus wie aus Popstars entlaufen, hat eine beeindruckende Stimme und läuft wohl Gefahr wie Ellie Goulding dem Pop-Teufel geopfert zu werden.

Mike Posner

Hip Hop braucht wieder einen College Abschluss. Mike Posner kommt von der Uni, nahm an ein paar Wochenenden sein Debutalbum auf und stürmte bereits mit Cooler Than Me die US Billboard Charts.

Joy Formidable

Wir verlassen die 80er und gehen nun die frühen 90er an. So hätte Grunge geklungen, wenn er episch und auf Spaß aus gewesen wäre.

MNDR

Das sehr hippe Mark Ronson Umfeld präsentiert: MDNR. Eine kleine Frau mit großer Nerdbrille und viel Electro-Pop.

Claire Maguire

Beth Ditto hat erfolgreich abgenommen und macht nun Electro Soulpop. Wir erinnern uns an Ellie Goulding, nein eigentlich nicht mehr…

The Heartbreaks

Was The Drums letztendlich nicht erreichen konnten, könnten ja vielleicht The Heartbreaks schaffen. Wir wünschen Erfolg und Konzerte voller schwelgender Indie Mädchen.

Esben & The Witch

Brighton, da war dochmal was. Eigentlich wurde der beschauliche Bade-Ort irgendwann als neues Indie-Mekka ausgerufen. Könnte ja dank Esben & The Witch wieder so sein.

J Cole

Irgendjemand muss doch noch für das Gute im Hip Hop Biz kämpfen. Hier ein Grund warum es auch ohne David Guetta Prollosound und den bemüht wirkenden Eklektizismus von Kanye West geht. Wir halten den Atem an und erwarten sehnlichst den Erlöser.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>