Nu Metal Retrospektive II (Pioniere): Limp Bizkit

“Run DMC and Grand Masta Jay
L-I-M-P and the place to be
never went to college i had an ID
now all the critics wanna know about me”

Neuer Crossover trifft auf seine Pioniere, verbindet Hip Hop und Metal mit einer große Underdog-K(l)appe. Limp Bizkit gehören von Anfang an nicht zu der tiefgründigen Fraktion des New Metal, aber zu deren erfolgreichsten. Sogar so erfolgreich, daß sie ihre einstigen Ziehväter Korn in Sachen Medienpräsenz und Verkäufe überholen. Fred Durst, ehemals Tätowierer und Profi-Skater, hat von Anfang an ein Händchen für einprägsame Songs und das Glück mit Wes Borland einen begnadeten Gitarristen in seiner Reihe zu  haben, der sich von eintönigen Gitarrenbrei der Konkurrenten unterscheidet.  Limp Bizkit sind wohl die Band, die das Image des New Metal in der öffentlichen Wahrnehmung am meisten beeinflussen. weiterlesen

In eigener Sache: Mitarbeiter gesucht !

Wir suchen einen neuen Mitarbeiter für unser Projekt!:) Bitte keine Nachfragen nach Promos oder Gästelisten, da bei uns der Spaß am Schreiben an erster Stelle steht und wir uns auch nur mit weiteren Redakteuren ernsthaft in diese Richtung bewegen wollen und können. ;)

Kurzfilm der Woche: Leslie Nielsen – Best Of

Leslie William Nielsen verstarb am Sonntag und damit auch ein Teil unserer Kindheit. Von daher entfällt heute der übliche Kurzfilm der Woche und wir widmen die Rubrik dem amerikanischen Schauspieler, der erst spät ins Komödienfach wechselte und dafür mit der Rolle seines Lebens belohnt wurde.

Die nackte Kanone 1-33 1/3 (1988-1994)

Regie: David Zucker, Peter Segal

Drehbuch: David Zucker, Jerry Zucker, Jim Abrahams, Pat Proft

Links fürs Wochenende

Die 10 besten Konsolen, die gefloppt sind…

Betamax ist mittlerweile ein Synonym für gefloppte Formate und auch die Gaming Industrie hatte ambitionierte Projekte, die leider zu wenig Käufer fanden. So z.B die Dreamcast, auf der mit Shenmue ein absoluter Meilenstein der Videosspiel-Geschichte seine Premiere feierte oder 3D0, die mit einer auf CD basierten Konsole einfach zu früh dran waren. An das N-Gage, besser bekannt als Spiel-Handy im Dönerformat, möchte man sich aber eigentlich nicht mehr erinnern…

Pottspotting, auf der Suche nach der Ruhrgebiet-Szene

Joa, wieder ein Blog aus und über den Pott. Gibt es ja im Gegensatz zu den inflationären Szenegeschreibsel aus Hamburg oder Berlin eher weniger und dürfte in erster Linie für Ruhris, aber auch Menschen interessant sein, die noch weiter als Berlin Mitte oder Schanzenviertel schauen möchten. Ein überraschender Blick in durchaus große, aber noch angenehm unscheinbare Kreativszene, die sich unter anderem in Essen-Rüttscheid und Bochum gebildet hat.

Die vergebensten Chancen aller Zeiten

Jakub Blaszczykowski alias Kuba hat sich durch seinen Fehlschuss am vergangenen Bundesliga-Wochenende in die Annalen der vergebensten Chancen eingereiht und die 11 Freunde haben dies gleich zum Anlass genommen und präsentieren uns weitere Leidengenossen.

Zwölf Punkte zum Schutz geistigen Eigentums

Am Freitag stellte Kulturstaatsminister Bernd Neumann einen Zwölf-Punkte-Plan zum Schutz des geistigen Eigentums im digitalen Zeitalter vor.

Sink or Swim – Rolling Stone Weekender 2010

Der Albumtitel des ersten The Gaslight Anthem-Albums war in mehrerer Hinsicht ein wenig das Motto des zweiten Rolling Stone Weekenders an der Ostsee am 12./13. November 2010. Schon die Anreise zum mehr oder minder charmanten 70er-Jahre Bau „Weissenhäuser Strand“ stellte den Besucher vor oben genannte Frage, da es zeitweise wie aus Eimern schüttete und die Sicht auf der Autobahn dementsprechend eingeschränkt war, leider hielten die heftigen Schauer und Sturmböen das gesamte Wochenende an. Die Veranstalter hatten sich die Kritik der Besucher der Erstauflage des „Indoor-Komfort-Festivals“ 2009 zu Herzen genommen und einiges verbessert. So befand sich nunmehr eine Würstchenbude für den kleinen Hunger vor der Zeltbühne, die Frühstückszeiten im Hotel wurden bis 11.30 Uhr verlängert und statt im unübersichtlichen, verwinkelten „Witthüs“ wurde das „Rondell“ als Konzertlocation genutzt. Der Altersschnitt lag weiterhin über dem eines „durchschnittlichen“ Festivals, jedoch hatten sich dieses Jahr deutlich mehr Besucher unter 30 eingefunden als letztes Jahr. Zugleich schien jedoch die Anzahl an jungen Familien ebenfalls zu steigen, wogegen prinzipiell nichts einzuwenden ist. Ob man jedoch mit kleinen Kindern unbedingt vorne direkt vor den Boxen stehen muss, Ohropax hin oder her, na ja… weiterlesen

Animated Short der Woche: Sintel

Ein pompöser kleiner Blockbuster aus den Niederlanden. Leider wird ein wenig zu sehr auf Melodramatik gesetzt.

Sintel (Niederlande 2010)

Regie: Colin Levy

Idee und Buch: Martin Lodewijk, Esther Wouda

Witch House – Ein Trend geistert durch die Blogs

Neo-Goth? Psychotic Trance? Dark Hip Hop? So richtig weiß noch keiner den neuen Underground Sound aus den Clubs einzuorden. Coperated Image der Szene ist ein Düster-Look, der sich  an Horrorfilme wie Blair Witch anlehnt und okkult wirkt, was der ganzen Szene den Namen Witch House eingebrockt hat. Die Musik verbindet meist Crunk Hip Hop Rythmen mit Trance Flächen und wirkt ein bisschen wie Shoegaze für den Dance-Club. So richtig mag man nicht beurteilen ob das nun eine Evoltuion von Gothic/Dark Wave, eine komplett neue kleine Nische oder einfach nur ein Blog-Hype ist, der bald vergessen sein wird. In unserer Aufgabe als Musikjournalisten haben wir uns natürlich für eine Woche in einen Wald im Sauerland zurück gezogen und nachts mittels Gläserrücken-App folgende Bandnamen auf unseren Ipad erhalten: weiterlesen

Links fürs Wochenende

Flucht nach vorn

Über das potentielle Parkinson-Risiko des Google-Gründers Sergey Brin und seine damit verbundene Investition in die medizinische Forschung.

Schon immer haben wohlhabende Menschen Mittel zur Erforschung von Krankheiten bereitgestellt, an denen sie selbst litten. Brin ist aber wahrscheinlich der Erste, der aufgrund eines Gentests Gelder zu Forschungszwecken spendete, um damit einer eigenen Erkrankung vorzubeugen. Doch damit lässt er es nicht bewenden: Er fordert eine ganz andere Art von Wissenschaft.

Super Marios dissoziativer Bruder

Sehr schön… mittlerweile haben wir fast jede Woche ein Exemplar der Gattung “Game als Kunst”. Im wunderschön erzählten strategischen Jump N Run “The Company of myself” arbeitet sich der Spieler mithilfe von selbsterzeugten Schatten von Level zu Level und erfährt währenddessen sukzessive die Hintergrundgeschichte des Protagonisten: Nachdenklich, stimmungsvoll, spannend und todtraurig: Ein philosophisch, psychologisches Flashgame-Highlight, vollkommen kostenlos online spielbar. Nicht zögern, es lohnt sich.

Verband Kritischer Hipster

Wohl kaum ein Viertel ist mittlerweile so sehr ein Synonym  für  Gentrifizierung und Hipstertum wie Prenzlauer Berg. Der Verband Kritischer Hipster ist sich seiner Rolle bewusst und fordert zum Diskurs. Dazu auch ein Interview auf jetzt.de.

Ruhrbarone – Journalisten bloggen das Revier

Die Blogger von Ruhrbarone schreiben über die Region, in die ein Hipster wohl kaum einen Fuß freiwillig setzen würde; dies allerdings frei von peinlichem Lokalpatriotismus, sondern durchaus kritisch und unterhaltend. Auch werden  andere un-pottige Themen wie “Die vergessene Rebellion von 1980” abgedeckt.

Raab stellt Unwahrheiten im Focus fest

So richtig kommt der Focus wohl nie aus der Boulvard Ecke raus. Mit einem vermeindlich investigativen Bericht über Stefan Raab, der sein Privatleben auch mit Androhung rechtlicher Konsequenzen zu schützen weiß und in seiner Show gerne auch mal Normalos, hat man nun einen ordentlichen Zwist mit der TV Legende eingefangen. Im aktuellen Focus widerspricht er in 20 Punkten und dem Magazin, welches wohl keiner der Aussagen verifizieren kann,  gibt sich kleinlaut, verweist aber auf Unstimmigkeiten in Raabs Aussagen.

Französische Küche zum Weltkulturerbe ernannt

Esskultur ist ansonsten ja eher sträflich unterrepräsentiert in unserem Blog. In diesem Sinne: Bon Appetit.

Sind wir reif für Street View…

“…wenn wir den Wunsch nach Verhüllung nicht akzeptieren können?”  – Angenehm ausgewogener Kommentar zum diese Woche auch in Deutschland gestarteten Google Street View. Neben den ganzen Datenschutzschreiern und Digital-World-Lästerern tut es einfach gut, zu dem Komplex auch mal eine differenzierte Meinung zu lesen.

The Social Network directed by…

… Michael Bay, Quentin Tarantino, Wes Anderson, Guilermo del Toro und sogar Frank Capra. Awesome, just awesome!

Musikvideo der Woche

Die Komiker Bret McKenzie und Jemaine Clement machen seit 1998 als “Flight of the Concords” Bühnenshows. 2007 entstand im US-amerikanischen Fernsehen die gleichnamige Serie, in der Handlung einerseits erzählt, andererseits musikalisch aufbereitet wird.

Flight of the Concords – The most beautiful Girl in the Room ( USA 2007)

Helden unserer Kindheit: He-Man

Es geht doch nichts über He-Man, den Superman der 80er Actiongalaxie. Nicht nur, dass der ansonsten leicht schusselige Prinz Adam mit Hilfe seines Schwertes – und der Macht von Grayskull – zum Superhelden mutiert. Nein, dieser Superheld ist auch noch der Er-Mann. Doppeltes Testosteron quasi, und zudem noch ein Muskelpaket, auf das sowohl Arnie als auch Stallone mehr als neidisch wären. Am coolsten fand ich aber ehrlich gesagt immer Skeletor, diese Mischung aus Superbösewicht und Reaper, in der deutschen Synchronisation von “Masters of the Universe” mit einer unverwechselbar charismatischen Stimme ausgestattet (weswegen ich dann als Testosteron-Barbie-Haus eben nicht Grayskull sondern das dunkle Schloss besitzen wollte).

Die Nachfolgeserie von Masters of the Universe (He-Man – The new Adventures)  schraubte schließlich den Science Fiction Aspekt hoch, verlagerte die Handlung vom archaischen Eternia in den Weltraum und stahl He-Man seine Muskeln. Damit war die Serie für mich gestorben und ich begann mit den Turtles zu liebäugeln. Der wunderbar pathetische, vollkommen unironische He-Man ist und bleibt aber der Comicheld meiner Kindheit. Und die Realverfilmung mit Dolph Lundgren, fucking cool Frank Langella als Skeletor und Screamqueen Courteney Cox in jungen Jahren ist ohnehin das dreisteste und genialste Actiontrashspektakel der 80er Jahre. In diesem Sinne: “Bei der Macht von Grayskull…”