Die 00er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber II

Thank you for the music again…. und damit tatsächlich unsere allerletzte Filmretrospektive der 00er Jahre. Einen kleinen TV- und Seriennachschlag gibt es zwar noch, das Kinojahrzehnt ist hiermit aber tatsächlich (wirklich) endgültig abgehakt. Viel Spaß…

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Links fürs Wochenende

Die 10 coolsten Typen des Planeten

Der NME meint mal wieder zu wissen, wen wir als besonders cool anzusehen haben. Auf Platz 1 hat es die Laura Marling, Freundin von Marcus Mumford geschafft. Dahinter die Indie Pop Hispter von Beast Coast, Janelle Monae und die Drums. Dass Julian Casablancas, der mit den Strokes immer sehr auf ein cooles Image bemüht war, recht weit hinten liegt, ist eher überraschend, der letzte Platz von Rivers Cuomos, der nun seit 15 Jahren immer noch die Form aus frühen Weezer Tagen sucht und auch das neue Album Hurley gnadenlos vergeigt hat, kommt dagegen gar nicht überraschend.

Paradox, paradox

Den ganzen Oktober bereits versorgen uns die Blogger von Dr. Webbaer mit spannenden Paradoxien und Dilemmata. Hoffen wir, dass das so weitergeht.

Heil Hipster !

Geschmackslosigkeit oder Abrechnung mit selbstverliebten Hipstertum? Auf Hipster Hitler gibt es Comics, sowie Shirts mit der Aufschrift “Death Camp For Cutie” und “Arcade Führer”.

Warum man mit der US-Flagge nicht das Bett beziehen darf

Ali Arbia findet auf Scienceblogs jede Menge absurde Flaggengesetze aus den USA.

Leider sind Flaggen vergänglich. Wie wird man sie also los ohne gleich drei Gesetze auf einmal zu brechen? Leider ist das Regelwerk nicht sehr klar und empfiehlt nur, die Flagge in “würdiger Art” zu entsorgen, “vorzugsweise durch Verbrennen” (wenn das nicht verwirrend ist…). (4 U.S.C. § 8 (k))

Erwachsenen Schwimmen

Eine sehr nerdy und unheimlich unterhaltsame Seite ist Adult Swim, wo man das komplette Programm aus Indie-Games, Comics, Family Guy Videos und Free MP3 bekommt.

Raab schlägt Ria, aber nicht die Langeweile

Gelungener Kommentar zur letzten Schlag den Raab Episode, die erste Abnutzungserscheinungen der Show – trotz nach wie vor hervorragenden Konzeptes – erkennen lässt.

Durchs wilde Absurdistan

Kabarettist und Liedermacher Rainald Grebe wird populärer und populärer… Jetzt hat der einstige Solokünstler seine Kapelle der Versöhnung gar zum Orchester der Versöhnung gepimpt… Ob das gut geht?

Die allerwitzigsten Social Network Gruppen und so

Nilz Bockelberg und Silke Bloms haben sich die Mühe gemacht und sämtliche Social Networks nach den skurrilsten und witzigsten Gruppen abgegrast und sie enstprechend kommentiert. Erscheint über den Langenscheidt Verlag im November.

Retro-TV- Sendung 44: Fernsehprogramm vom Oktober 1967

Mit Fury, Tammy – Das Mädchen vom Hausboot und Förster Horn

Die 00er Jahre: Die besten Filme des Jahrzehnts für Musikliebhaber I

Ein kleiner cineastischer Nachschlag für alle Musikliebhaber und Nerds da draußen. Sowohl Fiktionales als auch Dokumentarisches. Aber immer mit der Musik im Zentrum… oder dem Lebensgefühl, das sie vermittelt. Fans und Künstler, Nostalgisches und Hippes. Und weil man so viel über Musik drehen und noch mehr schreiben kann, unmöglich in einen Artikel zu quetschen. Daher in Kürze ein zweiter Teil. Die ersten besten Filme für Musikliebhaber direkt nach einer kurzen WordPress-Bridge…

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Der Black Francis, wie er mit Paul Wegeners Golem in die Welt kam

Jaja, wir sind mal wieder die letzten, die das bloggen. Und ob der Indie Rock von Pixie Black Francis tatsächlich in Paul Wegeners Golem von 1920 passt, ist durchaus diskutierenswert. Fest steht jedenfalls, dass der gesamte (unbedingt sehenswerte) Stummfilmklassiker nun mit der Francis-Musik auf Vimeo zur Verfügung steht. Anschauen! Mehr kann dazu nicht gesagt werden.

via Nerdcore

Kurzfilm der Woche: What To Do In A Zombie Attack

Diesen Kurzfilm zu sehen könnte sich als das Wichtigste erweisen, womit man jemals seine Restzeit gefüllt, oder sein Diner begleitet hat . Es könnte aber auch das Gegenteil der Fall sein.

What To Do In A Zombie Attack (USA 2006)

Buch, und Regie: Paul Scofield, Joey Carrillo

Dauer: 14 Minuten

Die große Nu-Metal-Retrospektive I: Die Vorreiter

Beginnen wir mit einem Outing. Ein Mitarbeiter (der hier nicht namentlich genannt werden möchte, die Red.) hat vor Kurzem gestanden, dass er im Moment ein kleines persönliches Nu Metal Revival feiert. Richtig: Nu Metal, oder New Metal, oder eben auch Nu-Metal (ziemlich SEO-unfreundliche Kategorie)… das ziemlich kurzlebige Genre, das irgendwann Mitte der 90er entstanden und innerhalb von 10 Jahren wieder fast vollständig untergegangen ist. Weder hat dieses Genre einen bestimmten Herkunftsort wie z.B Grunge in Seattle noch wurden hier sonderliche große Innovationen für nachkommende Generationen geboren. Falls überhaupt findet man diese nur auf dem selbstbetitelten Album der Band Korn, die zusammen mit Ross Robinson 1994 einen Sound entwickelte, der damals noch gefährlich und nicht selten als “krank” betrachtet wurde. Trotz der marginalen musikhistorischen Bedeutung und des Mangels an Innovationen prägte der Nu Metal die Mainstream-Rockmusik der ausgehenden 90er Jahre. Bands wie Limp Bizkit oder Linkin Park wurden zur festen Institution im Musikfernsehen, Nacheiferer fanden sie zu hauf und nicht wenige Musikhörer wurden durch den Sound des Nu Metal sozialisiert, um von diesem aus ihren Weg zu anderen alternativen Rock- und Metalgrößen zu finden.

In unserer kleinen Nu-Metal-Retrospektive wollen wir uns dem Genre genauer widmen. Wir betrachten seine Ursprünge ebenso wie seine Hochphase, kümmern uns um die weltberühmten Acts und Hitproduzenten, aber auch um den Underground, um Vergessenes und Vergessenswertes, um Erinnertes und Erinnerungswürdiges. Los legen wir mit einem Blick auf die Wurzeln des Nu Metal. Diese liegen insbesondere im gegen Ende der 80er Jahre entstandenen Crossover, die Suche gestandener Rock-, Metal-, und Hip Hop Acts nach genrefremden Einflüssen, ebenso im Groove und Neo Thrash Metal der beginnenden 90er, sowie bei experimentierfeudigen Hardcore- und Punkbands. Der daraus entstandene 90er Jahre Crossover sollte einen gewaltigen Einfluss auf den später populären Nu Metal haben… Roots, bloody roots… Direkt nach dem Klick.

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Musikvideo der Woche

Was macht man wenn man zum eher weniger inspierten Teil des Jackson-Clan gehört und nie das Genie des Bruder erreicht ? Man holt sich eben zwei Genies ins Studio und produziert einer der besten Songs der 90er, für die man J.Dilla eigentlich ein meterhohes Hip Hop Denkmal neben seinem Grab errichten müsste. R.I.P Jay, du fehlst der Hip Hop Welt so sehr :( !

Janet Jackson -  Got ’til It’s Gone feat Q-Tip & Joni Mitchell (1997)

Regie: Mark Romanek

Album: The Velvet Rope

Die andere Seite – Rezension zu Paul Smiths „Margins“

VÖ: 15.10.2010

Paul Smith sagt über sich selbst: „Ich bin eigentlich kein extrovertierter Mensch. Wenn ich nicht auf der Bühne stehe, bin ich am liebsten ganz anonym.“ Besucher eines Maximo Park-Konzerts werden sich bei dieser Selbsteinschätzung verwundert die Augen reiben, aber wer den Frontmann der Band aus Newcastle je abseits der Bühne getroffen hat, mit seinem Baseballcap, über das fast schon traditionell auch noch eine Kapuze gezogen ist, erlebt diesen ruhigen, fast schon schüchternen jungen Mann aus Billingham. Nach eben dieser Heimatstadt hat Paul Smith auch sein Plattenlabel benannt, bei dem am 15.10. sein erstes Soloalbum „Margins“ erschien, das diese andere Seite des Paul Smith repräsentiert.

Parallelen zu seiner Hauptband lassen sich natürlich schon allein auf Grund Smiths Stimme und seinem unverwechselbaren Akzent weder verleugnen noch vermeiden. Der Schwerpunkt des Albums liegt wie bei Maximo Park auf den Texten, schließlich ist Smith auch dort Hauptsongschreiber, aber die musikalischen Arrangements sind deutlich anders. Smiths Richtung deutete sich schon auf einigen B-Seiten von Maximo Park wie z.B. „La Quinta“ oder „Mary O’Brien“ an, und so ist schon beim Opener „North Atlantic Drift“ die Grundrichtung des Albums deutlich herauszuhören, hier steht der zarte Indie-Pop im Vordergrund. weiterlesen

Die 00er Jahre: Die besten Dokumentarfilme des Jahrzehnts II

Wie angekündigt der zweite Teil der besten Dokumentarfilme der Dekade von 2000 – 2009…

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Kurzfilm der Woche: Die Rechnung

Dieser kritische und angriffslustige Kurzfilm zeigt was Ökologie mit Ökonomie zu tun hat.

Die Rechnung (Deutschland 2009)

Drehbuch und Regie: Peter Wedel

Darsteller: Benno Fürmann, Bjarne Mädel, Christoph Tomanek, Ina Paule Klink

Dauer: ca. 4 Minuten

Lauwarmer Southern Longdrink – Rezension zu Kings of Leon "Come Around Sundown"

VÖ: 15.10.2010

Gibt es was schöneres als einen goldenen Oktober und lilafarbene Sonnenuntergänge? Irgendwie erinnert einen dieses abendliche Schauspiel nicht selten an 80er Kitsch-Poster, wo eigentlich noch der obligatorische Delphin vor dem Fenster hervorspringen müsste. Was Zyniker und verbitterten Misanthropen unweigerlich wieder den Finger gen Rachen strecken lässt, darf dem Rest letztendlich egal sein, zynisch und kalt waren die 00er eh genug. Nun ist es wieder Zeit für Aufschwungsrock und die Gebrüder Followill haben nach den beiden nachtaktiven Vorgängern wieder das Tageslicht erblickt und haben ihren Serotonin-Überschuss so laid angehen lassen, daß man unweigerlich das Bild der Brüder vor sich hat, wie sie auf einer Karibik Insel zwischen Palmen tagsüber auf einer Hängematte liegen und abends beim Lagerfeuer Lynard Skynard oder Eagles Songs spielen, während irgendwo jederzeit ein eisgekühlter Long Drink schon griffbereit steht. Das ist natürlich konservativtes Klischee, aber genau deswegen hat man sie ja Anfang des letztes Jahrzehnts paradoxerweise erst im veregneten England und auch dank Hit-Singles im Rest von Europa ins Herz geschlossen.

Doch schon das allzu gemächliche “Aha Shake Heartbreak” hat ihnen damals fast einen Karriere-Knockout verpasst und erst mit dem verdrogten und mutigeren Nachfolge-Album “Because Of The Times” sowie dem sexuell aufgeladenen Hit-Album “Because Of The Night” gelang das Comeback im großen Stil. Für “Come Around Sundown” mussen sich die Followills  also keine Sorgen machen, so wirklich nötig ist die sich häufig wiederholende Good Feeling-Parade auch nicht. Wo man anfangs noch von einem  lebensbejahenden  Biest wie “Radioactive” geflasht wird, geht einem die gute gelaunte Dauerparty-Party zunehmend auf die Nerven, weil sich hier einfach zu wenig bewegt… und irgendwann hinterlassen die ewig gleichen Cocktails aus der Country-Bar nur noch einen seifigen Nachgeschmack. Immerhin geht es mit dem abschließenden “Pick-Up Truck” wieder in Richtung Dunkelheit, sollte dies gar der Wink für das nächste Album der Kings of Leon sein wünscht man sich eine Weiterfahrt, möglichst schnell und weit weg von diesem wenig kreativen Insel-Abenteuer, das eigentlich auch nie eines war. Und schließlich waren wir ja dieses Jahr schon auf Plastic Beach.

Rant a Printer!

Eigentlich haben Rants ja keine Tradition in diesem Blog… Aber manchmal geht es einfach nicht anders. Kann mir mal  bitte einer erklären, warum diese unsäglichen Epson-Drucker diese unsäglichen Epson-Chips nicht als ihresgleichen anerkennen und gleich nach dem Patronenwechsel freundlich darauf hinweisen, dass man doch bitte eine Originalpatrone einfüllen soll? Kann mir derjenige auch gleich noch erklären, warum sich der Epson-Drucker konsequent weigert, schwarz zu drucken, nur weil diese “§%/&$% Magentapatrone als leer angesehen wird? Soll ich jetzt auf den Sonntag irgendwo eine (ohnehin viel zu teure) Farbpatrone kaufen – die ich ohnehin so gut wie nie benutze – nur um eine Seite puren, schwarzen Text zu drucken? Wohlgemerkt, Text, der selbst bei einer nagelneuen Original-Epson-Patrone hässliche weiße Streifen in den Wörtern hinterlässt und damit sowieso vollkommen unbrauchbar für Bewerbungen, Lebensläufe, Hausarbeiten und ähnliches ist…. An den mangelhaften Papiereinzug, die unökonomische Druckweise, die billige Plastikverarbeitung und den langsamen Druckvorgang habe ich mich ja mittlerweile gewöhnt… Das ist jetzt aber echt zu viel des Guten. User-Unfreundlichkeit par Excellence und ein dicker Stinkefinger an alle Käufer. Den kann ich in diesem Fall gerne zurückgeben. Das hier war mein letzter Epson-Drucker: Dieser billige Plastik-Chip-Crap kommt mir nicht mehr ins Haus… Nie wieder!