Links fürs Wochenende

Claude Chabrol – Das unbestechliche Auge

Sehr schöner Nachruf auf den französischen Nouvelle Vague Filmemacher Claude Chabrol, der letzten Sonntag im Alter von 80 Jahren gestorben ist.

Diesseits von Gut und Böse

Gero von Randow philosophiert für Die Zeit über den Atheismus, seine Beweggründe, seine Argumente und seine Geschichte:

»Das Glaubensverlangen kehrt immer wieder zurück«, schreibt der atheistische Schriftsteller Pascal Quignard in seinem aktuellen Roman La barque silencieuse, »wie der Schlaf oder der Durst oder der Liebeswunsch. Verlust ruft nach Ersatz, der Hunger nach dem Traum.« Doch man kann sich diesem Ruf verweigern. Das ist eine Lebenskunst.

David Hasselhoff wird geröstet

David Hasselhoff hat wohl mittlerweile verstanden, daß er nur noch als Trash-Ikone eine gewisse Relevanz im zynischen Medienzirkus besitzt. Bevor weitere Peinlichkeiten des ehemaligen Baywatch-Darstellers ungefragt von Kollegen und Comedians spöttisch kommentiert werden lädt er diese gleich einem Roast ein und lässt sich unter anderem von Family Guy Macher Seth McFarlane (“I’m here to salute the greatest cartoon character of all time”) ordentlich durch den Kakao ziehen.

Schmidt geht zurück zu…wen interessiert das eigentlich noch?

Eine längst überfällige Abrechnung mit TV-Fossil Harald Schmidt hat das Medienmagazin DWDL auf seiner Seite veröffentlicht.

Über Christoph Schlingensief und das, was Kunst zur Zeit können, dürfen und wollen sollte

Im März dieses Jahres hielt Georg Seeßlen eine Laudatio auf Christoph Schlingensief, anlässlich dessen Auszeichnung mit dem Käutner-Preis 2010. Eine wunderschöne Lobrede auf den extremen, avantgardistischen Künstler, nicht einmal ein halbes Jahr vor dessen Tod. Filmzentrale hat sie ins Netz gebracht.

Keine negativen Auswirkungen auf den Zuschauermarkt – Grünes Licht für dctp-Sender

So sieht es aus und wir frühen uns darüber, dass das Fernsehen, das in diesem Jahrzehnt womöglich seine letzten Atemzüge macht um einen dctp-Sender ergänzt wird, der all die schönen und Klugen Dinge zeigt, die bisher nur nachts um 12 bei den Privaten zu sehen sind. Den Live-Stream dieses kleinen TV-Juwels gibt es bereits hier.

De:publica 2010

Kritik an der Löschung öffentlich-rechtlicher Inhalte aus dem Netz. Konsequent geschrieben in einem sich selbst depublizierenden Artikel.

Ein Roman also, aha.

Internetkoriphäe und zugleich Hassobjekt eines Großteils der Netzcommunity Sascha Lobo veröffentlicht am 17.9. seinen Debütroman “Strohfeuer” und kündigt auf seine typische, charmante Art das Buch an, während die Welt schonmal  herumlästert.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>