Animated Short der Woche: The Passenger

Heute ein wirklich großartiger Beitrag, der ein wenig an die dunkle Welt Tim Burtons erinnert, im Gegensatz zu diesem jedoch zu überraschen weiß.

The Passenger (Australien 2006)

Buch, Animation, Regie: Chris Jones

Laufzeit: 7 Minuten

Kurzfilm der Woche: Historia de un letrero

Eine schöne, kleine Geschichte, ohne viele Worte und doch die Macht derselben veranschaulichend…

Historia de un letrero / The Story of a Sign (Spanien 2008)

Idee, Buch, Regie: Alonso Alvarez Barreda

Darsteller: Amilcar Carrascosa, Mauricio Garcia Muela

Laufzeit: ca 5 Minuten

In the Fishtank 5: Tortoise & The Ex (1999)

Ruppig wirds beim fünften In The Fishtank. Ruppig und selbst für diese Reihe ungewohnt experimentell. Außerdem gibt es eine weitere Revolution. Der fünfte Ausflug in die Fishtanksession ist der erste, in dem das mittlerweile berühmte Konzept einer ungewohnten Kollaboration zum Tragen kommt. Die Postrocker von Tortoise krallten sich 1999 die Progressive Punkband The Ex und zogen sich für zwei Tage ins Studio zurück. Herausgekommen ist ein wüster, experimenteller Bastard aus glasklarer Komposition, schrillen Impromanierismen, Jazz, Rock, Noise und Postrockklängen.

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10 gute Gründe für die deutsche Nationalelf zu sein

Nerven tun sie ja schon gewaltig, die ganzen Hater und aus Prinzip Gegen-Deutschland-Seier... Dabei gibt es so viele Gründe unserer der deutschen Elf nur das Beste zu wünschen. Die zehn wichtigsten Argumente dafür, dass wir morgen Deutschland kräftig die Daumen drücken sollten und zudem die zehn besten Argumente gegen all die Anti-Deutschland-Nerds folgen nach dem Break…

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10 gute Gründe gegen die deutsche Nationalelf zu sein

Jau! Es ist mal wieder geschafft. Deutschland steht im Achtelfinale der Fußball-WM. Seit 2006 ist es ja wieder in Mode der deutschen Elf die Daumen zu drücken (war das im Fußball denn je aus der Mode?)… Bleibt die Frage: Sollte man das überhaupt? Passend zum klassischen Fußballduell gegen England liefern wir all den Unsicheren eine kleine Orientierungshilfe. Den Anfang machen zehn gute Gründe, am Sonntag den Herren von der Insel die Daumen zu drücken. Aber keine Sorge: Rechtzeitig vorm Anpfiff liefern wir noch für alle Fußballpatrioten zehn entsprechende Gründe nach, warum man für die deutsche Nationalelf sein sollte. Wie der Fußballfan sich letzten Endes entscheidet, bleibt ihm natürlich selbst überlassen. Aber zumindest die richtigen Argumente für oder gegen Schlaaaand die deutsche Elf dürfte er hiermit zur Hand haben.

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Musikvideo der Woche

Anlässlich des ersten Todestages von Michael Jackson widmen wir unseren Video der Woche dem Genie, dessen musikalisches Werk uns beeindruckt und Privatleben verwirrt hat.  Aber egal, er hat Thriller gemacht. Thriller !!!

Michael Jackson – Ben  (1972)

Album:  Ben

Die 00er Jahre: Die besten Tragikomödien des Jahrzehnts I

Falls die Genre- und Gattungspräferenzen der 00er Retrospektiven noch unklar waren, sollten sie so langsam Kontur gewinnen. Nach der äußerst dünnen Action- und Komödienausbeute bekommen die tragikomischen Filme, die Dramödien und Tragikomödien mit einem lachenden und weinenden Auge gleich zwei Artikel spendiert. Vieles  Gutes hat uns aus diesem Genre im vergangenen Jahrzehnt erreicht, sowohl aus den USA als auch vom Rest der Welt. Man durfte lachen, man durfte weinen, man durfte hervorragende Filme genießen. Die ersten mal bitter mal komischen Werke folgen auf den Fuß. Teil 2 wird so schnell wie möglich nachgereicht.

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Zweimal Hot Coffee ! Rox und Janelle Monáe mit ihren Debutalben

Alles andere als kalten Kaffee bekommen wir diesen Monate von zwei Newcomern aus dem mittlerweile vollkommen aus dem Ruder gelaufenen R`n B Bereich, der zwar schon immer knietief im Mainstream stand und selten durch kunstvolle Meisterwerk auffiel, aber momentan  gerade durch Beyonce Knowles endgültig in seichte Gewässer abzudriften droht. Wir könnten eigentlich an der Stelle noch mehr ins kleinste Details gehen und uns wundern, was eigentlich mit all den schleimigen R`n B-Boygroups wie Boys II Men oder Dru Hill passiert ist und warum kein Hahn mehr nach durchtrainierten Sexprotzen wie R. Kelly oder Usher schreit. Weil wir die eigentlich gar nicht vermissen und das zu Tode produzierte Genre dringend eine Koffein-Kur benötigt, hören wir nun genauer in die Debutalben der nur auf den ersten Blick unterschiedlichen Ladies rein.

Janelle Monáe

ArchAndroid

VÖ: 09.07.2010

Der Name Janelle Monáe geistert schon seit einiger Zeit durch die Hipster Blogs und wer mal bei einer der letzten Coke Werbespots aufgepasst hat, wird sich sicherlich gefragt haben, wer dieses Mädel mit der Turmfrisur und den 20er Jahre Klamotten ist. weiterlesen

Animated Short der Woche: The Necktie

Eine bezaubernde Mischung aus Stop-Motion-Kunst, Handgemaltem, Licht- und Schattenspielen mit einer berührenden, optimistischen Geschichte…

Trailer:

The Necktie (F 2008)

Regie: Jean-François Lévesque

Laufzeit: 12 Minuten

–> Der komplette Film bei NFB

Kurzfilm der Woche: Busker

Wunderbar charmant, puristisch und putzig ist dieser Kurzfilm mit Dominique Pinon (Die fabelhafte Welt der Amelie, Delicatessen), in dem zwei Straßenkünstler um die Gunst des Publikums kämpfen.

Busker (GB 2006)

Regie: Dave Wigram

Darsteller: Dominique Pinon, Max Edwards

Laufzeit: 6 Minuten

Die 00er Jahre: Die besten Komödien des Jahrzehnts

Erstmal den Ernst bei Seite geschoben! Hatten wir uns schon bei den Tarantinoesken Filmen vor allem den selbstironischen, überspitzten  Seiten des Kinos gewidmet, so sind wir nun vollkommen im Komödiengeschäft angekommen. Es wird laut, es wird bunt, es wird überdreht und vor allem  wird es witzig. Die besten Komödien der Jahre 2000 bis 2009, alles was unser Zwerchfell ordentlich reizte, was Gelächter fest mit einkalkulierte und was uns ein fettes Grinsen aufs Gesicht zauberte. Zwölf astreine Lacher, direkt nach dem Break…

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Male Bonding: Nothing Hurts – Gestern war gestern

Jaaaa… ein bisschen Nostalgie ist schon dabei. Wenn die Gitarren ordentlich nach vorne schrammeln, so als wäre die gesamte Grunge-Generation niemals im Mainstream angekommen, so als hätten die letzten 15 Jahre nach dem Tod Kurt Cobains nie stattgefunden, als wäre 80er und 90er Jahre Indierock/Protogrunge nach wie vor der heißeste Scheiß… dann hört mindestens ein wehmütiges Ohr mit. Drauf gepfiffen, denn auch wenn Male Bonding keinen Hehl aus ihren Einflüssen machen, klingt ihr Debütalbum Nothing Hurts doch dermaßen frisch, unverbraucht und lässig, dass man fast geneigt wäre zu konstatieren: Genau jene Musik, die im 90er Jahre Alternative Rock ihren Höhe- und Endpunkt fand, jene Musik, die Dinosaur Jr., Hüsker Dü und Echo and the Bunnymen zu ihren Ikonen zählt, jene Musik, die Seattle wie ein Strohfeuer entflammte ist der heißeste Scheiß… und alles andere ist egal.

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Musikvideo der Woche

Pünktlich zur Schafskälte ist heute der bezaubernde Clip zu Black and White Town an der Reihe. Ein Video, das uns zu dem besten Song der Doves durch die bedrückende Tristesse einer englischen Großstadt führt und trotzdem den Jugendlichen in ihrem Überlebenskampf wieder Würde zurück gibt.

Doves – Black And White Town (2005)

Album: Some Cities

Regie: Lynne Ramsay