Sonntag, März 14, 2010

Die 80er? Scheiß drauf! Hier kommt der Garage Rock der 60er. Wie eine besoffene Version von Dick Dale klingen die Dum Dum Girls und lärmen so wunderschön dreckig und kaputt, dass man sofort an Hole, die Band von Cobain Witwe Courtney Love, denken muss, die mal so ähnlich unperfekt und großartig klangen, bevor sie dann irgendwo in der High Society von Hollywood gestrandet sind. Ihre Heimat haben die Dum Dum Girls auf dem Kultlabel Sub Pop, welches uns in den späten 80ern und frühen 90ern eine Menge großartiger Grunge Bands bescherte, dann eine zeitlang in der Bedeutungslosigkeit verschwand und seit Jahren plötzlich wieder mit einem großartigen Signing nach dem anderen die Musikwelt um Bands wie CSS, Band of Horses, Fleet Foxes, und Beach House bereichert.
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Dieses mal mit floydeskem Goth-Rock, einer avantgardistischen  französisch-amerikanischen Traumkollaboration, düsterem und komplexen Alternative Hip Hop,  einem wüsten Crossover-Avantgarde-Metal-Bastard, minimalistischer postmoderner Kompositionskunst, der letzten Großtat eines Funk / Rap / Metal Klassikers, Berliner Elektronikspielereien und einem laut polternden Maskenzirkus.

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