Was hat uns das Filmjahr 2009 gebracht? Wenn ästhetisches Urteil und kulturelle Verortung nicht mehr ausreichen, um bestimmte Phänomene zu erklären, kann vielleicht die älteste und genauste aller Wissenschaften weiterhelfen. Wagen wir einen mathematischen Rückblick auf die Filme der letzten zwölf Monate:
Die Hitler-Ungleichung:
Das weiße Band > Inglorious Basterds > John Rabe > Der Vorleser
Cineastische Gleichungen:
City of Gods – 50%Realismus + Bollywood = Slumdog Millionaire
Interview mit einem Vampir + Dracula + Emorock² – Sex = Twilight – Biss zum Morgengrauen
2x ((Boom x Boom x Boom)² + Plastik – Sinn und Verstand) = Transformers – Die Rache
Michael Bully Herbig + Kölner Fastnacht + Milchzähne – Humor = Wickie und die starken Männer
[(Pocahontas + Der mit dem Wolf tanzt + Star Wars + Schlumpfhausen + 250 Millionen $) x (Christentum + Buddhismus + Zivilisationskritik) - Subtilität]³ = Avatar
Transormers – Die Rache + Übertriebener Pathos + falsch interpretierter Mayakalender = 2012
Twilight – Hype – jugendliches Sexsymbol – finanzieller Erfolg = Mitternachtszirkus
2x{ } = Zweiohrküken


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Ich glaube in der Hitler-Ungleichung ist ein Fehler enthalten, denn Schweiger hat doch in US-Filmen mitgespielt, z.B. King Arthur.
Die cineastischen Gleichungen sind dagegen ganz großes Kino!
v.a. hat Schweiger in Inglourious Basterds mitgespielt, der a) ein US-Film ist b) für Golden Globes und Oscars nominiert war/ist und der c) ein verdammt guter Film ist!
trotzdem lustig
Ich wusste doch, dass es schief geht, wenn ich mich an eine mathematische Analyse heranwage.
Danke für die Hinweise. Ihr habt natürlich beide Recht.