Mittwoch, Januar 20, 2010

Ein Geo-Spezial zum Ruhrgebiet. Das klingt seltsam und irgendwie unpassend. Eigentlich wie Currywurst mit Bechamel-Sauce und dazu ein Sauvignon Blanc. Das Kulturjahr 2010 trägt wirklich seltsame Blüten und Grönemeyer wurde auch extra aus seinem Londoner Exil eingeflogen, damit er seinen Beitrag zum Eröffnungsfest in der Zeche Zollverein einsingen kann. Die Reden der Organisatoren und Unterstützer sind natürlich hellauf begeistert und werfen mit Begriffen wie “Riesenchance” und “Wandel” um sich. Lob gibt es auch nicht  zu knapp, das Wahlvolk muss ja bei Laune gehalten werden. Plötzlich ist der Sitzenbleiber aus der letzten Reihe der große  Star beim Schulfest. [Weiterlesen…]

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Seit 1970 ist der „Schreiende Philosoph“ Kazuki Tomokawa ein nicht wegzudenkender Bestandteil der japanischen Musikszene. Trotzdem kann die Rezeption des Dichters und Folksängers außerhalb Asiens nur als mangelhaft bezeichnet werden. Obwohl seine Discographie mittlerweile über zwanzig Veröffentlichungen umfasst und sowohl Albennamen als auch Songtexte ins Englische übersetzt wurden, blieb dem Poeten bisher ein größerer Erfolg in Übersee verwehrt.

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Ab sofort gibt es auf Seite360 eine neue Kategorie. Ziel der unter “Introducing…” (engl. Einführung) eingestellten Artikel ist es, euch weniger bekannte Künstler und Werke vorzustellen, die unserer Meinung nach eine breitere Öffentlichkeit verdient haben. Die dabei Vorgestellten können sowohl neue als auch alte Künstler sein. Vergessene Schätze, die es lohnt auszugraben, ebenso aber auch Newcomer, die gerade in den Startlöchern stehen und eine erhöhte Aufmerksamkeit verdienen.  “Weniger bekannt” ist dabei natürlich relativ zu sehen. Leser, die sich gerne abseits vom kulturellen Mainstream orientieren, dürften das ein oder andere Vorgestellte bereits kennen. Aber Ziel dieser Kategorie soll es tatsächlich sein, Perlen zu finden, die selbst subkulturellen Kreisen bisher verborgen blieben. Der vom Feuilleton geliebte und vom Publikum grötenteils missachtete Arthouse-Film wird hier also nicht auftauchen, ebenso wenig wie die neuste angesagte Indieband, die bereits bei Pitchfork oder im NME abgefeiert wurde und deren Durchbruch in der alternativen Musikszene kurz bevorsteht.

Im besten Fall gelingt es uns, den ein oder anderen euch bisher verborgen gebliebenen Schatz auszugraben, das ein oder andere euch unbekannte Goldstück zu präsentieren. Also dann: Auf ein fröhliches Schürfen und Sieben…

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