Montag, Dezember 21, 2009

Fortsetzungen von erfolgreichen Filmen haben es nun wahrlich nicht leicht. Auf ihnen lastet der Druck des Vorgängers, an sie wird die Erwartung gestellt, mindestens so gut zu sein oder gnadenlos zu versagen. Und so sind es gemischte Gefühle, die den Kinogänger in Zweiohrküken begleiten. Wird er an Keinohrhasen herankommen, jenen unglaublich erfolgreichen Kassenschlager? Wird Til Schweiger erneut einen Erfolgsfilm auf den Markt werfen oder sind all die Hoffnungen auf einen vergnügten Kinoabend vergebens?

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Was macht man, wenn man ein ganzes Jahr lang nur grottenschlechte Rollen in lausigen Drehbüchern („One Way“, „Video Kings“, „Der Bodyguard“) verkörpern durfte? Richtig: Man schreibt einfach sein eigenes Drehbuch. So kann man dann wenigstens auch die Hauptrolle spielen, die man will (und kann). Durchaus gewagt ist so ein Unternehmen natürlich schon, besonders wenn man Til Schweiger heißt und nach einer Karriere voller Hochs und Tiefs nun endlich einmal wieder ein Hoch, vor allem ein kommerzielles, erwischen muss. Um es kurz zu machen: Til Schweiger hat wieder einmal in letzter Sekunde die Kurve gekratzt. Eigentlich ist das aber eine bodenlose Untertreibung. Denn genau genommen entwickelte sich „Keinohrhasen“ zu einem Publikumsmagnet par excellence, der innerhalb von einem Monat schon fast drei Millionen Kinotickets für sich verbuchen konnte.

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