Rezension zu Disneys "Küss den Frosch"

In den Zeiten computeranimierter Trickfilmhelden, die sich nun auch in 3D auf den Leinwänden tummeln und allerlei halsbrecherische Abenteuer bestehen, in Zeiten, in denen Pixar und Dreamworks den Markt der Animationsfilme beherrschen und in Zeiten, in denen schon die junge Zielgruppe auf Action und Spannung aus ist, wagt sich ein Zeichentrickfilm auf die Leinwand, wie man ihn schon lange nicht mehr gesehen hat. Walt Disney bringt, pünktlich zur Weihnachtszeit, tatsächlich einen Film in 2D in die Kinos, einen Film, der auf guten alten Zeichenbrettern entstand und an den damit die bange Frage gestellt wird, ob es heutzutage noch möglich ist, den alten Disney-Zauber zu entfesseln.

weiterlesen

Rezension zu Woody Allens "Whatever Works"


„Für mich ist New York immer der Ort der Verzauberung, der Erregung und Lebensfreude; ich möchte niemals irgendwo anders leben.“

Woanders gelebt hat Woody Allen tatsächlich nie, doch filmisch schien er seine Traumstadt in den letzten Jahren geradezu zu meiden. So feierte er in „Scoop“ und „Match Point“ den aristokratischen Charakter Londons und brachte bei „Vicky Cristina Barcelona“ schon im Titel seine Wertschätzung für die Hauptstadt Kataloniens zum Ausdruck.

weiterlesen

Rezension zu Til Schweigers "Zweiohrküken"

Fortsetzungen von erfolgreichen Filmen haben es nun wahrlich nicht leicht. Auf ihnen lastet der Druck des Vorgängers, an sie wird die Erwartung gestellt, mindestens so gut zu sein oder gnadenlos zu versagen. Und so sind es gemischte Gefühle, die den Kinogänger in Zweiohrküken begleiten. Wird er an Keinohrhasen herankommen, jenen unglaublich erfolgreichen Kassenschlager? Wird Til Schweiger erneut einen Erfolgsfilm auf den Markt werfen oder sind all die Hoffnungen auf einen vergnügten Kinoabend vergebens?

weiterlesen

Rezension zu Til Schweigers „Keinohrhasen“


Was macht man, wenn man ein ganzes Jahr lang nur grottenschlechte Rollen in lausigen Drehbüchern („One Way“, „Video Kings“, „Der Bodyguard“) verkörpern durfte? Richtig: Man schreibt einfach sein eigenes Drehbuch. So kann man dann wenigstens auch die Hauptrolle spielen, die man will (und kann). Durchaus gewagt ist so ein Unternehmen natürlich schon, besonders wenn man Til Schweiger heißt und nach einer Karriere voller Hochs und Tiefs nun endlich einmal wieder ein Hoch, vor allem ein kommerzielles, erwischen muss. Um es kurz zu machen: Til Schweiger hat wieder einmal in letzter Sekunde die Kurve gekratzt. Eigentlich ist das aber eine bodenlose Untertreibung. Denn genau genommen entwickelte sich „Keinohrhasen“ zu einem Publikumsmagnet par excellence, der innerhalb von einem Monat schon fast drei Millionen Kinotickets für sich verbuchen konnte.

weiterlesen

First Aid Kit – Zwei Teenager sind die neue Folk Sensation

Die Kids von heute. Tragen Norwegerpulli und spielen Gitarre. Sieht so die Rebellion gegen die anti-autoritäre Elterngeneration aus, die nicht erwachsen werden möchte und sich noch mit weit über 40 Sternentatoos tätowieren lässt? Die beiden  Schwestern Klara und Johanna Söderberg spielen Folk und zwar richtig guten. weiterlesen

Rezension zu Ruben Fleischers Horror-Komödie "Zombieland"

Zombies und kein Ende. Die irgendwie liebenswürdige tolpatschigen Untoten und ihre bleichen Freunde, die Vampire, werde von jeder Generation aufs Neue entdeckt. Wo Vampire allerdings immer mehr der die androgynen Schönlinge und Jungfrauen wieder Willen geben, lassen es Zombies so richtig krachen und laufen dumm aber glücklich durch die Gegend. Wahrscheinlich weil Zombies sich gerade durch diese  Eigenschaft kaum von der breiten Masse unterscheiden eignen sie sich besonders gut für sozialkritische Untertöne, wie in den letzten Filmen von Romero. weiterlesen

Deerhunter – Free Download "Carve Your Initials Into The Wall Of The Night"

Deerhunter haben mit “Microcastle” eines der besten Alben 2008 herausgebracht und verschenken kurz vor Weihnachten ihr erstes Album “Carve Your Initials Into The Wall Of The Night”. weiterlesen

James Cameron`s Avatar- Die ersten Reaktionen

Fotomaterial von Flickr

Gestern abend fand in London die Premiere von James Camerons viel diskutierten Animationsfilm “Avatar” statt. Während die Trailer zu dem Film eigentlich eher abschreckten und die Story ziemlich dünn wirkte scheint nun der  Film in voller Spielfilmlänge auf überraschend positives Echo zu stossen.

weiterlesen

Great Lake Swimmers – Konzert im Cafe Steinbruch

Ein bärtiger Kanadier sitzt vor mir und spricht ein wenig übermüdet vor sich hin. Nein, ich spreche hier nicht von einem bizarr verlaufenden Abend nach einer durchzechten Nacht im Innenhafen, sondern vom Sänger der Great Lake Swimmers, die sich hier gerade eben erst aus der Metropole Berlin in das kleine Café Steinbruch eingefunden haben, und mit „dem einzigen Konzert im Ruhrpott“ beworben werden. weiterlesen

BBC Sound of 2010 – Wir haben es doch gewusst…

Die alterwürdige BBC hat nun auch ihren Tip für die heißesten Newcomer des Jahres 2010 veröffentlicht. Immerhin fünf Newcomer hatten wir auch  schon in unserem Ausblick . Da klopfen wir uns ein wenig auf die Schulter und sind gespannt ob der Surf-Sound von The  Drums, der durchgeknallte Math Rock von Everything Everything oder der stylishe 80er Pop der Hurts das nächste  große Ding wird.  Bitter:  Giggs ist der einzige Hip Hop Artist, ein Umstand der zeigt wie sehr dieses Genre momentan in der Krise steckt.

"The Smashing Pumpkins" starten ihr neues Mammut-Projekt

Bildmaterial von www.smashingpumpkins.com

“A Song for a Son” als erste Single online

Der “Teargarden by Kaleidyscope” ist eröffnet. Auf www.spinner.com kann man sich die Studioversion von “A Song for a Son” anhören, im Laufe der Woche sollte der Song dann auch auf der offiziellen Bandseite zum kostenlosen Download bereitstehen.

Corgan scheint Wort gehalten zu haben mit seiner Behauptung, die Pumpkins zu ihren Wurzeln (“atmospheric, melodic, heavy and pretty”) zurückführen zu wollen.

Aber hört selbst:

“A Song for a Son”

Rezension zu Sandra Nettelbecks "Helen"

Helen (Ashley Judd ) könnte den Prototyp einer Frau darstellen, die alles erreicht hat. Die erfolgreiche Musikprofessorin ist glücklich verheiratet mit David, hat eine zauberhafte Tochter, Julie, und einen netten Freundeskreis. Doch mitten hinein in diese Idylle kommen wie aus dem Nichts heraus Sinnlosigkeit und Leere. Anfälle von Traurigkeit, Wut und Verzweiflung befallen Helen, ihr altes Leben entgleitet ihr, Antriebslosigkeit bestimmt den Alltag. „Ihre Frau ist nicht unglücklich, sie ist krank.“ klärt der Neurolge den hilflosen David auf. Die Diagnose lautet Depression. weiterlesen

100 Elektroniktracks für die Ewigkeit: Die Ergebnisse

Wie bereits erwähnt fand eine Wahl zu den  100 besten Elektroniktrack für die Ewigkeit auf plattentests.de statt. Hier sind nun die Ergebnisse und wer hätte vorher mit dem sensationellen  zweiten Platz für den Querdenker Aphex Twin, den dritten Platz für den öffentlichkeitscheuen Newcomer Burial  oder den zehnten Platz für Orbitals verstörenden 90er Klassiker “The Box” gerechnet ? weiterlesen