Mark Trombino produziert das neue „Jimmy Eat World“ Album

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Dass die Band um Jim Adkins nun zu dem Mann zurückkehrt, der mit „Clarity“ und „Bleed American“ die zwei Perlen der Bandgeschichte schlechthin produzierte, ist ein mehr als nachvollziehbarer Schritt und war eigentlich zu erwarten. Viel zu überladen war das letzte Studioalbum „Chase This Light“, viel zu sehr musste die für „Jimmy Eat World“ so typische Zerbrechlichkeit der Lieder einer zuckrigen Matschproduktion weichen, die das Album phasenweise wie das Erstlingswerk einer 0815-Highschool Band erscheinen ließ. So war irgendwie klar, dass die Zusammenarbeit mit Produzentenlegende Butch Vig keine Fortsetzung finden würde. Wie wenig die Chemie zwischen Band und Produzent stimmte, zeigt der Vergleich zwischen einer frühen Live-Version des Titeltracks und der späteren blutleeren Studiofassung:

Insofern kann man es nur begrüßen, dass mit Mark Trombino nun jemand wieder das Ruder übernimmt, der genau weiß, wie man die Stärken von „Jimmy Eat World“ richtig zur Geltung bringt. Viel schief gehen kann also nicht, vor allem da Jim Adkins – wie vereinzelt auftauchende Konzertmitschnitte zeigen – nach wie vor ein großer Songwriter ist:

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