„Avatar“ – Trailer zum neuen Film von James Cameron gibt Rätsel auf

Nach dem Jahrhunderterfolg von „Titanic“ hat James Cameron das einzig Richtige gemacht, nämlich sich zurückgezogen und somit Abstand gewonnen. Zwölf Jahre nach dem Kinostart von „Titanic“ kehrt er nun auf die große Leinwand zurück und das Damoklesschwert des Erfolges schwebt automatisch über seinem neuen Projekt „Avatar“. An den fast zwei Milliarden Dollar Einspielergebnis und an den elf Oscars wird sich „Avatar“ messen müssen, nicht zuletzt deswegen, da die jahrelange Entwicklungszeit immense Produktionskosten verschlungen hat und Cameron immer wieder großspurig die technischen Neuerungen anpreist.

Der erste Trailer präsentiert sich als zweischneidiges Schwert. Irgendwie weiß man nicht so richtig, ob man nun fasziniert oder enttäuscht sein soll. Unweigerlich kommen Erinnerungen an den „Final Fantasy“-Film auf, der bei mir damals dasselbe komische Gefühl erzeugte. Überhaupt wäre Cameron ja nicht der erste Regisseur, der im Technik- und CGI-Wunderland eine bittere Bauchlandung hinlegt. Gerade das Beispiel seines alten Freundes George Lucas sollte Cameron Warnung genug gewesen sein. Wobei es natürlich noch viel zu früh ist, um aus dem Trailer irgendwelche Schlüsse auf die Qualität des Films zu ziehen, auch wenn zumindest das Design der Na´vi, das an eine absurde Mischung aus Peter Pan und den Schlümpfen erinnert, kritisch gesehen werden darf. Eines steht auf jeden Fall fest: Das Jahresende (Kinostart ist der 17. Dezember) wird spannend …

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